Der blanke Wahnsinn

Shitstorm der Woche ist und bleibt einfach mal Kim Kardashian´s blanker Hintern, der in voller Pracht das Cover von dem amerikanischen Magazin Paper schmückt. Die neue Ausgabe zirkuliert im Netz und hat weltweit für Aufsehen gesorgt.

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Wie man es auf dem Foto sehen kann, balanciert der Reality-TV-Star einen Glas Champagner auf ihrem Hinterteil, während sie eine Flasche Champagner knallt.

Das Foto hat jedoch einen sexistisch- rassistischen Unterton und erinnert an Sarah Baartman.

Sarah oder auch Saartje Baartman (1789-1815) erhielt in der Vergangenheit eine grosse Berühmtheit. Im Jahre 1810 wurde die Südafrikanerin, aufgrund ihrer anatomischen „Besonderheiten“ nach Europa gebracht und zur Schau gestellt. „Berühmt“ wurde sie mit dem Namen Hottentot Venus.

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Mit 26 Jahren verstarb sie aufgrund einer angeblichen Lungenentzündung. In Frieden durfte sie jedoch nicht ruhen, denn nach ihrem Tod wurde sie medizinisch seziert und konserviert. Bis 1970 konnte man sie im Museum de L´homme in Paris besichtigen.  Traurig aber wahr. (http://www.museedelhomme.fr/)

Frauen sollten nicht auf ihre körperlichen Attribute reduziert werden, sondern für ihre Stärken und Intelligenz geachtet werden. Dass, wir aber in der Ära der Big Booty sind ist keine sonderliche Neuigkeit. Sei es Squat-Übungen oder Implantate. Weiße Frauen popularisieren, was schwarze Frauen schon immer hatten. Somit ist dies das jüngste Beispiel der kulturellen Aneignung der Mainstream-Medien.

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Das Motto ist und bleibt derzeit:

„Make it right, make it tight, make the booty alright“.

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In der heutigen Zeit, reissen sich schwarze Frauen wortwörtlich selbst drum – um jeden Preis, eine Rolle als halb nacktes, billiges, hübsches Püppchen in den Hip Hop Videos der Rapper zu erscheinen. Noch trauriger aber leider auch wahr. 

Afropunk Fashionistas – Another level

Goodness gracious, Lord have mercy. What happened to my life? Can´t believe what I have been missing out on all these years!

Shout out to Jesus – my personal Lord and saviour! Shout out to my beloved gospel, soul, hip hop, Afro beats- & German artists BUT I guess finding out just now of the Afro punk festival, makes me literally question my life.

The New York Times has described it as the “most multicultural festival in the US”. (http://www.nytimes.com/slideshow/2014/08/25/fashion/AFROPUNK-STYLE.html)

“Afropunk” has become synonymous with open-minded, non-conforming, unconventional and as an urban culture inspired by alternative music. Its participation refers to a majority of African Americans and other black people in the punk scene.

Breed of Ghanaian parents > born and raised in Germany > studied & lived in the UK, is just still not cutting it, when I literally just discovered some amazing pictures of the Afro punk festival 2014.

A simple fact, which I and my fellow Afro – German sisters always agreed on, is:

  • There are trendy young black people in the US & all these “wannabee fashionistas” still ain´t shit here in Germany
  • It t is only by God´s grace to find a natural good dressed, stylish, smart Afro husband potential here in Germany

Well, not to portray Germany as the worst place for Africans to live in – it is quite the opposite. Germany is nice. I love it here and consider it as my home BUT one sad fact is that most of our fellow Afro- German males only dress to impress at Sunday church services or at parties…

No offense given nor to be taken by me please, as I am allowing myself to exaggerate here a bit. I am actually talking about the things I have noticed amongst my fellow Ghanaians brothers and sisters here in Germany.

The Afro Punk festival seems to be attended by people of fashion on another level. I wouldn´t say that this is the way everyone should dress, but as a collective I find the uniqueness of each person photographed just amazing.

I guess: Brooklyn, NYC – that´s what´s up next year summer?!

Here are some pictures of the freshest looking people, in a variety of styles.

(Pictures copied from the link below)

Link:

http://youngblackmind.com/2014/08/24/whats-hot-top-fashions-of-afropunk-2014/

Pictures:

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Schluss mit morgens um halb zehn?

Morgens um halb zehn in Deutschland – Es ist Frühstückszeit. Zeit für Knoppers. Zeit für Kaffee, Brot mit Nutella, Kelloggs Cornflakes, Obst, Käse und vieles mehr. Alle Leckereien stelle ich mir morgens zum Frühstück auf den Tisch.

Witzig jedoch, was in den Metropolen alles so möglich ist.

In London haben sich tatsächlich mit Erfolg ein Kellogg´s Cornflakes Restaurant und ein Cafe inklusive der Möglichkeit mit Katzen zu schmusen, durchgesetzt. Seit neuestem auch ein Nutella Restaurant in New York City. Alle drei sind täglich von morgens bis abends geöffnet.

Es hat den Anschein, dass Kellogg´s Frosties alleine zu Hause zu essen – wohl „Schnee von gestern“ war, Coffee-To-Go ohne Weiteres auch nicht mehr Hip genug ist und dass man Nutella jetzt sogar als Delikatesse verkauft.

Das Kellogg´s Restaurant habe ich während meines Rundgangs im Westfield Shopping Center, London entdeckt. Die Fotos dazu könnt ihr gleich im Anschluss sehen.

In Chicago eröffnete bereits schon eine Nutella-Bar und somit die zweite ihrer Art, kürzlich am 12. Mai in New York. Laut Medienberichten soll sich am Tag der Eröffnung, eine bis zu 30 Meter lange Schlange vor dem Geschäft gebildet haben. Dieser grosse Aufwand nur für eine Nutella-Stulle amüsiert mich.

Ob Schoko-Nougat-Creme, Kuscheln mit Katzen oder Cornflakes ist ja alles schön und gut. Metropole hin oder her. Düsseldorf ist und bleibt die schönste Stadt am Rhein, mit der „längsten“ Theke der Welt und war das Zuhause des letzten Dichter der Romantik – es wäre ja gelacht, wenn wir da bei den Trends nicht mithalten könnten.

Was mir spontan zu Düsseldorf einfällt, wäre zum Beispiel die Erföffnung einer „Fortuna-Brötchen-Bäckerei“ oder mehrere „Killepitsch-Trink-Stuben“. Die echten Spezialitäten Düsseldorfs.

Falls ihr auch lustige Ideen habt, können wir uns hier gemeinsam austauschen. Kommentare im Allgemeinen sind natürlich erwünscht.

Image (Meine Fotos)

Image (Internet)

Image (Internet)

Image  Image (beide: Internet)