Der Weg ist das Ziel

Wir alle streben der Selbstverwirklichung an. Der Weg dahin ist jedoch manchmal steinig. Das erste Hindernis ist, die bequeme Hängematte der Festanstellung zu verlassen. Allein der Gedanke, dass man sagt: „Ich hatte einen gut-bezahlten Job, der gar nicht mal so schlecht war“; neigt zur klassischen Idealisierung der Vergangenheit.  Fragen wie: Schaffe ich das? Wird das gut gehen? Wird es reichen? Kann ich davon leben?

Sätze wie:“So einen Job, werde ich ganz bestimmt nicht wieder finden.“ Fragen über Fragen, die einem durch den Kopf gehen. All‘ das lässt Zweifel aufbringen, kann beängstigend sein und so beginnt man gleich die Zukunft zu dramatisieren.

Der Wunsch sollte trotz aller Stürze und Hindernissen bestehen bleiben. Kämpfe für deine Träume um sie zu leben. Wo der Wille ist – ist auch ein Weg. Es mag dauern aber irgendwann kommt man an.

WAK: FRMNG

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So, 17. Mai. Firmung in Style. I love God. I love Fashion. I love life. Sorry for the size of my head wrap, but that´s the way it goes when going the Nigerian style. 😉 Have an open heart. Have an open mind. Respect all nations. Respect all religion. Just be yourself. Life is to short to worry, hate and all sorts of negativity. Muslim, Buddhist, Hindu… whatever your faith is, be happy, proud and respect to all and everyone. 😉

Volontariat = Vitamin B zum Erfolg?

Social Network

Es soll wohl einfach noch nicht sein mit meinem Wunsch auf eine Stelle als Volontärin. Ich habe das Gefühl, dass es wie beim Staffellauf in der Medienbranche ist.

Auf die Plätze, fertig, los:

Grundstudium > Praktika > Freie Mitarbeit > Volontariat > Freelance > Festanstellung

Entweder man zieht mit oder lässt los.

Wir bewegen uns immermehr in die Niedriglohnsparte herein. Die Liste der Vorraussetzungen werden immer länger und übertrefen bald sogar die eigentliche Stellenausschreibung. Für lau macht man mittlerweile alles. Die einzige Motivation sind die Referenzen und die Erfahrung. Die Erwartung, dass Leute die sich zum Redakteur ausbilden lassen wollen, bereits alles an Referenzen nachweisen können ist ein immenser Druck.

Das endlose Schreiben von Bewerbungen für eine vernünftige Stelle im Medienbereich bringt mich mittlerweile an die Verzweiflung nah. Klar, für jeden Beruf muss man gute Qualifikationen bringen, und die ergattert man sich durch Praktika und Eigeninitiative. Es gibt jedoch sicherlich eine ganze Menge von schlecht organisierte Volontariate, die dem Zweck der Ausnutzung dienen.

Meiner Meinung nach sollten Volontariatsstellen, quartalsmässig angeboten werden anstatt einmal jährlich. Da sich zahlreiche Bewerber um die wenigen Stellen reissen, können die Arbeitgeber selbstverständlich diktieren, weniger zahlen und Bedingungen stellen. Und wem es nicht passt muss sich wohl mit dem Motto. „Wer nicht will, der hat schon“ zufrieden geben.

Eine faire Vergütung sollte für alle Journalisten, Volontäre und Redakteure vereinbart werden, da es mit den Tarifverträgen nicht gerecht verläuft. Ich bin ein akademischer BA Studiengang – Absolvent in der Journalistik & Verlagswesen. Eine von vielen. Mein Wunsch ist es, in den Redaktionsbetrieb einzusteigen.

Durch Eigeninitiative erlerne ich mir einen sicheren Schreibstil und berichte über aktuelle Ereignisse im Bereich Kultur und der Afrikanischen Diaspora in Deutschland. Meine Stärke liegt in der Recherche und meine Schwäche derzeit noch in der digitalen Bildbearbeitung. Ein Volontariat zu bekommen wäre mir wichtig.

Es ist der klassiche Weg in den Journalismus. Der Erfolg meiner Bewerbungen um ein Volontariat verläuft jedoch halbwegs gut also eher schleppend. Ich schaffe es meist jedoch über die erste oder ersten zwei Hürden von mehreren. Dann ist Sense. Ganz formal. Ganz klassisch.

Eine Bestätigung die sich in einem Augenblick zur Enttäuschung entpuppt. Mich aber ermutigt lässt weiterhin zu kämpfen. Hier sind ein paar Auszüge zu Absagen, die ich soweit erhalten habe:

Hi Anita Thank you so much for taking the time to speak to me yesterday regarding the Media internship in June. I am afraid that Richard has decided to offer the position to another candidate based on their Media focused degree and experience. Thank you again for speaking with me, and I will definitely keep your CV on our records and let you know if any other internship opportunities become available. Many Thanks A. Ketchum PLEON

Hello Anita Thank you for your recent application for the above vacancy with The Random House Group. The standard of applicants was extremely high making the decision to select for interview very difficult. However unfortunately on this occasion you have been unsuccessful as other candidates’ skills and experience more closely matched the requirements of this job role. We would like to take this opportunity to thank you for your interest in the position and to wish you all the best with your future job search. Kind regards,The HR Team Bertelsmann

Dear Creative Pioneer candidate Thank you again for all of the time and effort that you put into your entry. And congratulations again, on having got this far. We’re sorry to have to inform you, however, that you have not been selected for interview on this occasion. You had a one in five chance. We are sorry it didn’t work out for you this time but we hope you found the experience valuable and that attending the open day at the IPA gave you an insight into the roles and opportunities in this exciting business. We do hope that, one way or another, you achieve your ambition. All best wishes, The team at Creative Pioneers

Sehr geehrte/r Frau Whitney Koopmann, im Rahmen unseres Auswahlverfahrens für die Position “Volontär (m/w) Unternehmenskommunikation-VOD0002F2” hatten wir die Gelegenheit, Sie persönlich näher kennenzulernen. Wir bedanken uns an dieser Stelle noch einmal für die Zeit, die Sie sich für uns genommen haben. Jedoch müssen wir Ihnen heute leider mitteilen, dass wir Sie für die Besetzung der ausgeschriebenen Position nicht in die engere Wahl nehmen können. Denn wir haben im Laufe des Verfahrens weitere Kandidaten kennengelernt, die unseren Anforderungen in noch höherem Maße entsprochen haben. Doch wo sich eine Tür schließt, öffnet sich bekanntlich ein Fenster – und selbstverständlich steht es Ihnen nach wie vor offen, sich bei uns für eine andere Position zu bewerben. Wir wünschen Ihnen für Ihre berufliche Zukunft viel Erfolg und persönlich alles Gute. Mit freundlichen Grüßen, L. Vodafone Recruiting Team Diese Nachricht wurde automatisch generiert. Bitte antworten Sie nicht auf diese Email.

Liebe Whitney, wir nehmen Bezug auf deine Bewerbung in unserer Agentur. Bei der großen Anzahl qualifizierter Bewerber ist uns die Auswahl nicht leicht gefallen. Nach Prüfung der eingereichten Unterlagen müssen wir dir heute mitteilen, dass wir deine Bewerbung nicht weiter berücksichtigen können. Für das Vertrauen, das du durch deine Bewerbung unserem Hause entgegengebracht hast danken wir und wünschen dir weiterhin alles Gute für deine berufliche und private Zukunft. Viele Grüße B. Human Resources BBDO Proximity GmbH

Sehr geehrte Frau Koopmann, vielen Dank für Ihre Bewerbung (Praktikant (w/m) Online Redaktion- Magazin- (RTL interactive)) und Ihr Interesse an einem Praktikum in der Mediengruppe RTL Deutschland. Aufgrund der großen Zahl der Interessenten ist es uns nicht leicht gefallen, eine Entscheidung zu treffen. Leider haben wir uns nicht für Sie entschieden. Wir bedauern sehr, Ihnen keinen positiven Bescheid geben zu können. Bitte sehen Sie diese Entscheidung nicht als ungünstige Beurteilung Ihrer Qualifikation oder Person, sondern in Verbindung mit der spezifischen Bedarfssituation des Fachbereichs. Für Ihre berufliche Zukunft wünschen wir Ihnen viel Erfolg. Bitte beachten Sie, dass die Absender-Mail-Adresse nicht für Rückfragen zur Verfügung steht. Mit freundlichen Grüßen BewerbermanagementMediengruppe RTL Deutschland

Sehr geehrte Frau Koopmann, mittlerweile hat die Jury entschieden, welche Bewerberinnen und Bewerber zur Zwischenrunde des Auswahlverfahrens eingeladen werden. Aus den 399 zur Vorrunde zugelassenen Bewerbungen hat die Jury diejenigen ausgewählt, von denen sie die Überzeugung gewonnen hatte, dass sie in besonderem Maße dem spezifischen Anforderungsprofil des WDR entsprechen. Wir bedauern sehr, Ihnen mitteilen zu müssen, dass Sie nicht zu den zur Zwischenrunde eingeladenen Bewerberinnen und Bewerbern gehören. Die Jury hat alle Essays, Clips und Arbeitsproben intensiv gesichtet. Mit jeder Bewerbung haben sich drei Jurorinnen und Juroren aus den unterschiedlichsten Redaktionen des WDR befasst. Angesichts der Qualität vieler Arbeitsproben und journalistischer Veröffentlichungen bedauern wir es, dem weitaus größten Teil der BewerberInnen absagen zu müssen. Eine neue Chance gibt es im nächsten Bewerbungsverfahren ab Januar 2015. Wir möchten uns herzlich für Ihr Interesse sowie für die Arbeit und die Zeit, die Sie investiert haben, bedanken. Haben Sie bitte Verständnis, dass wir Ihnen aufgrund der hohen Bewerberzahl keine persönlich formulierte Begründung für diese Absage geben können. Für Ihren beruflichen Werdegang wünschen wir Ihnen alles Gute. Freundliche Grüße Ihr WDR-Bewerbungsmanagement

Liebe Kandidatin, lieber Kandidat, leider enthält diese Mail keine gute Nachricht für Sie. Sie haben die Endrunde des Auswahlverfahren für die im Mai 2015 beginnenden Volontariate nicht erreicht. Bitte lassen Sie sich von unserer Absage nicht entmutigen. Bewerben Sie sich weiter, gerne auch bei uns. Sie haben den Sprung ins Finale hier nur knapp verpasst. Wir haben auf unsere Ausschreibung 719 Bewerbungen erhalten. Nur ein Bruchteil der Bewerberinnen und Bewerber wurde überhaupt zur zweiten Runde zugelassen. Sie gehörten dazu, und das können Sie als Erfolg werten. Leider können wir aber nur zehn Plätze vergeben. Deshalb müssen wir Entscheidungen treffen, auch wenn sie uns im Einzelfall sehr schwer fallen. Wir wünschen Ihnen für Ihren weiteren beruflichen Werdegang viel Erfolg und alles Gute! Mit freundlichen Grüßen Z. Deutsche Welle

Fragen über Fragen, die mir durch den Kopf gehen:

  • Hat mir mein Journalismusstuidum überhaupt irgendetwas gebracht?
  • Wie eigne ich mir einen guten Schreibstil an?
  • Wer oder was definiert „gut genug für etwas zu sein zu müssen“?
  • Setze ich mir zu hohe Ziele?
  • Wieso sollten Träume, klein sein?
  • Leide ich an Grössenwahn oder Selbstüberschätzung?
  • Ist Rassismus im Spiel oder einfach bisher kein Glück gehabt?
  • Ist mein Glaube nicht stark genug?
  • Wie komme ich an „Vitam B Beziehungen“ ran?
  • Liegt der Kern meiner erwünschten Tätigkeit im simplen Umgang mit Menschen und dem Knüpfen von Kontakten?
  • Journalistische Freiheit als Freiberufler ?
  • Beamtenstatus bei den Öffentlich-Rechtlichen Sender?

Egal für welche Publikation ich in Zukunft schreiben sollte, ist es mir im Klaren, dass es so oder so eine wirtschaftliche Orientierung haben wird an die ich mich zu halten habe.Die Entscheidung zu treffen ein Teil dieser Regulierung zu sein, ist mir letzendlich selbst überlassen.

Ab jetzt werde ich mein Schicksal selbst in die Hand nehmen. Mal schauen wohin es führt. Dank zahlreicher interessanter Veranstaltungen werde ich ab nun versuchen, bei allem was ansteht, mitzumischen.

Das was mich über die ganze Zeit aufmuntert ist mein Blog. Halbherzig geschriebene Artikel gibt es auf meinem Blog nicht zu lesen. Mit viel Liebe und Zeit die ich an meinem Blog investiere, bin ich davon überzeugt, dass es mich in Zukunft weiterbringt.

Sei es meinem Schreibstil, Bekanntheit, Job Angebote oder dem langersehnten Volontariat. Nur die „Übung macht den Meister“ und „ohne Fleiss kein Preis.“ Es gibt soviel Elend und Erschütterndes zu berichten, was sich tagtäglich in dieser schrecklichen Welt abspielt.

Dem hingegen sind meine Sorgen und Zukunftsängste: Luxusprobleme. Es ist ja nicht so dass ich betrübt und frustiert in den Tag hineinlebe. „Life goes on“ Ich mag jedoch zu diesem Zeitpunkt einfach mal nur meine Gedanken freien Lauf lassen. Vielleicht kann sich der ein oder andere mit meinen Gedankenströmen identifizieren und wünscht seine Meinung oder Erfahrungen zu teilen. 🙂

Morgenstern!

Sonntag, der 14. Juli, das fängt ja schonmal gut an. Ein Tag vor meinem 25. Geburtstag werde ich zur Probearbeit gebeten. Ich begebe mich mit Mühe aus dem Bett und mach mich fertig für den Start in den Tag. Und als ob es nicht schon reicht mit meiner eingeschränkten Begeisterung,  zur Arbeit gehen zu müssen, fängt meine Schicht um 9Uhr an.

Es sind stechende 31grad am Frühen Morgen. London blüht. Da mir aber im Vorein bewusst ist, dass ich nichts vom Tag zusehen kriege, lasse ich doch lieber gleich meine Sonnenbrille zuhause. In Schale brauche ich mich auch nicht zuwerfen, da die Arbeitsvorschrift es wünscht, dass alle Angestellte bereits in Uniform auf Arbeit erscheinen. Ein ganz grelles rotes Tshirt, blaue Jogging und Turnschuhe. Es würde mich nicht wundern, wenn ich bereits auf dem Weg zur Arbeit, von Kunden über Produkte ausgefragt werde.

Ich schaffe es noch rechtzeitig zur meiner Bushaltestelle und bin auf Chillmodus für meine halbstündige Busfahrt zum Ziel. Ausgestattet mit meiner Capri Sonne und mein derzeitiges Lieblingsbuch; Americanah, geschrieben bei der Authorin Chimanda Ngozi. Jedoch kommt es mir nicht gleich zum Lesen, da ich bereits gewöhntes Übertriebens der Londoner auf den Strassen bemerke, ich aber wiedermal erstaunt bin. Die Menschen sind so leicht bekleidet, man könnte glatt von einem kommerziellen FKK Strand auf den Strassen ausgehen. Ja, Sonne in London kriegt man nicht oft zu geniessen, vorallem nicht wolkenfrei – heisst aber wieder gleich mal hier: “Lasst uns ausrasten, am besten nackt, es mag die letzen Sonnenstrahlen sein“!

Genug gesehen, nun komme ich doch zum Lesen. Ich lese und lese, und blätter von Seite zu Seite. Kaum zu fassen, dass ich doch tatsächlich 20 Pfund für dieses Buch ausgegeben habe. Es ist es wert. Ich liege gut in der Zeit und bereite mich mental vor eine positive Einstellung auszustrahlen sobald ich mich meinem Ziel nähere. Meine Gedanken schweben von A – Z. Ein Marathon an Fragen, die einer Studium- Absolventin, wie mir durch den Kopf schwirren. Warum bin ich noch nicht reich? Warum habe ich noch keine vollzeitige Arbeitstelle im Medienbereich, zugesagt bekommen? Wie lange schaffe ich es mental und körperlich 3 Jobs zu balancieren?

Ich wünschte, ich wäre auf einem Ponyhof oder einem Wunschkonzert. Nun verläuft das Leben manchmal doch nicht ganz wie man es sich wünscht. Ich gebe meinen Träumen nicht auf und kämpfe mich Weiterhin zu meinem Ziel durch. Ich weiss was ich will, auch wenn mir derzeit einige Hindernisse im Weg stehen und die versuchen mich zu brechen, weiss ich das dies eine Vorbereitung auf ein besseres und mir Gewünschts und hart-erarbeitetetes Leben wird. Ich mag mich zwar leider öfters in Tiefgedanken verirren, bin aber trotzdem dankbar für jede Möglichkeit die mir im Leben widerfährt und weiss mit dem Segen Gottes, meine Zielstrebigkeit und Kampfgeist werde ich es schaffen. Die Kombination meiner derzeitigen Arbeit als Dolmetscherin, Tanzlehrerin und Verkäuferin halten mich fit und geben mir noch zudem es Hektik klingt eine gute Abwechslung, Energie und lehrt mich das ultimative Multitasking. Ich schäme mich für Nichts und Niemanden und bin keinem ausser meinen Afrikanischen Eltern eine Erklärung zu meiner Lebensplanung schuldig. Ich habe die Unterstützung, Liebe und Zuspruch meiner Familie und habe den Willen, egal was ich Tue, das Beste draus zu machen.

Genug zur Tagträumerei, da mein Buch auf mich wartet. Kurz bevor ich mich wieder zum Lesen vertiefe, werde ich doch tatsächlich von einem jungen Mann angesprochen, der eben erst dazustieg und nirgendwo sonst als neben mir einen Sitzplatz “geunden“ hat. Er war zwar ganz süss, mir meiner Meinung nach aber zu fröhlich an einem Sonntag morgen um 8.15Uhr. Er singt ganz laut, ohne Rücksicht das Lied von Justin Timberlake – Suit mit. Zu meiner Überraschung, fällt ihm doch auf, dass ich am Lesen war.

Er tippt mich an und fragt mich über mein Buch aus. Ich erzähle ihm davon und empfehle ihm die Autorin. Ich Eierkopf, hätte aber durschauen müssen, dass der Stereptyp eines Schwarzen gutaussehenden Londoner Casanova; nicht umsonst da ist. Kurz nach dem ich ihm ein Roman des Buches gebe, entpuppt er sich doch gleich mit seiner Anmaschetaktik.

Fragen über Fragen:  What is your name? Where are you from? Tell me about Ghana! Tell me about Germany! What do you know about Sout Africa? Are you working local? Do you love reading? Where is your accent from? Do you think I am being to direct? Are you cool with me talking to you? Why are you so smart? Why are you so pretty? What have you studied? Do you love life? Do you love London?

Das Interview, hätte glatt von mir kommen können, da ich Journalismus studiert habe. Es hörte nicht auf, ich kam so gut wie gar nicht zum Weiterlesen und das Gespräch war trotz dem sehr angenehm, nicht aufdringlich oder nervig. Es schien´ manch´andere Passagiere Gefallen zuhaben einfach mal mit beim Gespräch zuzuhören und mitzulachen.

Der Moment war gekommen. Das Verabschieden mit einer neuen Bekanntschaft. Ich sah es ihm an, dass er sich gut überlegte, wie er nach meiner Nummer fragen kann. Bevor es dazu kam, erzählte er mir, wie Schön das Leben und Schicksal sein kann und das man jeden Moment in vollen Zügen, Leben und geniessen soll. Er machte bereits schonmal den Fehler eine neue Bekanntschaft aus Angst zu Direkt zuwirken nicht nach der Nummer zufragen und er bereut es bis heute. Nun ja diess ist meiner Meinung nach eine leichte Masche, da er dieses bestimmt schon 10 weiteren Mädels gesagt hat. Ich hörte ihm Geduldig zu und die Frage kam zum Glück doch nicht. Er veraschiedete sich und stieg aus.

Ich stieg 2 Haltestellen nachher aus und begab mich auf meinem Weg zur Arbeit. Der junge Mann tauchte plötzlich auf. Es machte sofort Klick bei mir. Er scheint wohl tatsächlich sich in der Nähe auszukennen und sich aufgehalten zuhaben. Danke meiner grellen auffallenden Uniform und Aufschrift, wusste er doch Gleich wo er mich finden kann. Was für ein Scherzkeks. Er kommt auf mich zu mit einem weitem Grinsen im Gesicht und machte mich auf einen angeblichen Zufall aufmerksam.

Nun packte er sich doch allen Mut zusammen und fragte mich nach meiner Nummer. Da ich nicht jedem Gleich meine Nummer zustecke, bat ich ihm mir seine zugeben und da ich “kein Guthaben“ habe, werde ich doch sobald wie möglich bei ihm anklingeln lassen . Eine meiner Maschen um meine Nummer nicht gleich Jedem rauszurücken. Es war eine formale Abfuhr, aber wer weiss, wer weiss, vielleicht werde ich mich doch mal bei dem Südafrikaner  namens Dale – der  mit den Haselsnussfarbenden Augen melden. Auf zur Arbeit. Let the day at work begin.