Ghana Girls im Gespräch

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Die Fernsehsendung „Hier und Heute“ des Westdeutschen Rundfunks zeigt ab heute Abend, den 24.08 bis Freitag, den 28.08 eine Reportage über drei ghanaische junge Frauen, die in Nordrhein – Westfalen leben; wie sie ihren Alltag beschäftigen und vor allem was sie bewegt.

Anita, Biggi und Rika zeigen wie sie ihr Leben als Afrodeutsche mit ghanaischer Herkunft planen um ihre Träume zu verwirklichen. Anita, die zum Beispiel, ihr Studium für ihre neu entdeckte Leidenschaft als Friseurin aufgeben möchte; Biggi, die nach ihrem erstmalig Langaufenthalt in Ghana, nun einen guten Vergleich zu ihrem Leben in Deutschland machen kann und Rika, die das Privileg hat, zwei fürsorgliche Frauen in ihrem Leben zu haben, die ihre Mütter sind. Ihre eigene und ihre deutsche Pflegemutter.

Die Sendung mit Reportage- und Dokumentationsformat wird täglich von Montag bis Freitag um 18.05 Uhr und am Samstag um 18.20 Uhr ausgestrahlt. Die Themen haben meist entweder einen regionalen, aktuellen gesellschaftlichen oder politischen Bezug. Unter der Woche in der Form einer 15-minütigen Reportage und am Samstagabend in der Form einer 30-minütigen Dokumentation.

In wiefern die Familie und Freunde das Leben und den Alltag der Mädels begleiten lässt sich ab heute um 18.05 Uhr zeigen. Schaltet ein. Nicht verpassen.

Ghana Girls – Folge 1 bis 5, WDR 24.08.2015 – 28.08.2015       18.05 Uhr – 18.20 Uhr

Eine Doku-Serie von Tanja Reinhard und Jörg Laaks

Und: Action!

Eugene Boateng, der in Düsseldorf geborene Ghanae meistert die Redensart „Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg“ mit Bravur. Vom Fussball zum Tanz, vom Tanz zum Theater, vom Theater auf die Leinwand. Wo sich der eine oder andere vielleicht Filme „schiebt“ – dreht er einfach welche.

Der Film „Becks letzter Sommer“ feierte am 23. Juli Premiere in den deutschen Kinos mit den Schauspielern Christian Ulmen, Nahuel Perez Biscayart und seiner Wenigkeit, Eugene Boateng.

In dem Film geht es um den frustrierten Musiklehrer Robert Beck (Christian Ulmen), der in seinem eigentlich als Aussenseiter geltenden, jedoch musikalisch talentierten Schüler Rauli (Nahuel Perez Biscayart), seine zweite Chance sieht, wieder ins Musikgeschäft einzusteigen und den Jungen ganz gross rauszubringen.

Eugene Boateng spielt die Rolle eines chaotischen Freundes von Beck namens Charlie, der nach psychischen Problemen in Drogen verfällt und plötzlich, dringend seine angeblich kranke Mutter in Istanbul besuchen muss. Die Geschichte zieht sich in der ersten Hälfte des Filmes in einer etwas umständlichen Langatmigkeit in die Länge, nimmt jedoch Fahrt auf, als Beck sich nun auf ein Roadtrip von Deutschland durch Osteuropa bis in die Türkei mit Charlie und Rauli begibt. Alle drei Schauspieler kommen gut zur Geltung und erhöhen die Spannung mit ihrem Können, je turbulenter die Reise wurde.

Eugene Boateng hat sich durch seine Persönlichkeit, Talent und vor allem Fleiss, zum Sieger der Herzen errungen. Bereits in 2006 tanzte er sich erfolgreich durch alle Runden der begehrten VIVA-Casting Show „DanceStar“ zum Sieg. Im darauf folgendem Jahr, nahm Eugene mit seinem kongolesischen Tanzpartner Idrissa Aponda als Deutschland – Sieger beim international renommierten Hip Hop Battle „Juste Debout“ in Paris teil und eroberten den zweiten Platz.

Die Mehrheit in Düsseldorf lebenden Ghanaen, die Eugene von klein auf kennt, ist stolz “wie Oscar”. Seine Freunde und Familie freuen sich und begleiten den sympathischen jungen Mann mit tatkräftiger Unterstützung auch weiterhin auf seinem Weg.

Becks letzter Sommer, Deutschland 2015, 98 Min., FSK ab 12, von Frieder Wittich, mit Christian Ulmen, Nahuel Pérez Biscayart, Eugene Boateng

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Ge”slamt” in Benrath – Slamrath – Elisabeths Garten

In die nächste Poetry Slam Runde ging es am Sonntag, den 3. Mai. Im Elisabeths Garten des Benrather Schlosses um die „Wurst“ oder eher gesagt um das „Wort“. Wieder wurde gereimt um die Wette. Ich wurde Zeugin eines Wortgefechts der Kunst unter freiem Himmel. Diesmal nahmen nur drei Slammer teil. Alle guten Dinge sind bekanntlich drei, also gab es trotzdem einen Riesenapplaus für Rainer, Frederike und Flo. Was für Talente. Ich war stark beeindruckt von allen oder um es genauer auszudrüken, begeistert. Die Themen, auf die die Slammer eingingen, variierten von der Geschichte eines Buddhisten, bis zum Krieg und dem Leben als Egoist. Dank dem Veranstalter Bernard Hoffmeister und dem Team, war für eine gute Unterhaltung im Elisabeths Garten des Schlossparks gesorgt. So langsam aber sicher fühle ich mich in der mir neuen ertappten Szene wohl und mische mit – zwar fürs Erste nur als Zuschauerin im Publikum aber wer weiss, wer weiss, wann ich auch mal das Mikrofon zur Hand nehme. As the British says: „Time will tell“.

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Ge”slamt” in Benrath – Slamrath – Cafe Spilles

Alle zwei Monate, jeweils am zweiten Mittwoch im Monat wird in Benrath geslamt. Nicht geschleimt sondern geslamt mit einem Wortgefecht der darstellenden Kunst. Okay gut, was meine ich nun genau damit? Ich meine mit Poetry. Geslamt mit poetry. Poetry Slam ist der Kampfsport unter den literarischen Gattungen schlechthin. Anfangs nannte man die Wortgewandten einschliesslich „Poeten“, heute nennt man sie „Slammer“ – die derzeit populärste Vortragsfrom des gesprochenen Wortes – dem „Spoken Word“ oder auch „Poetry Slam“ genannt. Am Miittwoch, den 15. April war der Ring frei für die Slammer. In der Form der Lyrik, Prosa oder Punchlines traten die Slammer in einem Wettkampf gegeneinander an und gefallen musste es nur einem; dem Publikum. Johanna und ich waren gespannt, jedoch entspannt, da der Spaziergang in der Sonne – durch den Benrather Schlosspark zum Cafe Spilles für absolute Gelassenheit gesorgt hatte. Wir waren bereit und warteten lediglich auf das, was in Kürze auf uns zukommen sollte. Sechs Slammer nahmen teil. Selbstbewusstes Auftreten. Von Wortwitz zu Reimen, von ernsten Themen zu dem Bezug auf aktuelle Themen in unserer heutigen Gesellschaft war alles mit dabei. Obwohl ich mich als Neuling unter die Szene der Wort-Künstler gemischt hatte und mich somit auf unbekanntes Territorium bewegt; erlaubte ich mir trotzdem zusagen, dass mir die Veranstaltung und die Vorträge der Slammer gut gefallen hatte. Dank dem Veranstalter Bernard Hoffmeister und dem Team im Cafe Spilles, war für eine gute Unterhaltung in einem gemütlichen Ambiente gesorgt. Die Slammer begeisterten das Publikum. Von lustigen zu ernsten Themen war alles mit dabei. Punkte wurden gescheit vergeben und der Gewinner durfte sich nun am Ende freuen.

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Homage: Hans Meister

DE

Spende einer Parkbank

-Ghanaer sagen Anwalt Hans Meister: Danke-

Dem Rechtsanwalt Hans Meister aller Ehren, bedankte sich die ghanaische Gemeinschaft am 1. Mai 2015, mit der Aufstellung von 2 Parkbänken im Düsseldorfer Hofgarten. Zu der Spende kam es, da Herr Meister in den 90er Jahren, der Mehrheit von Ghanaer, die heute noch in Düsseldorf und im Umkreis leben, bei Anliegen um Asylanträgen und Aufenthaltsrecht vertreten und geholfen hat. Seine Kanzlei in Düsseldorf auf der Friedrich-Ebert-Straße 40 gibt es bis heute noch und wird von den Ghanaer, die sich damals mit ihren Anliegen an ihm gewendet haben, mit positiver Erinnerung verbunden und seine Hilfe so wie als auch Gastfreundlichkeit geschätzt. In Deutschland sind die Ghanaer die zahlenmäßig größte Migrantengruppe aus Subsahara- Afrika, gefolgt von Nigerianern und Kamerunern. Mit der Statistik in 2009 waren nahezu 40.000 Personen mit ghanaischem Migrationshintergrund nachzuweisen. Die Statistik im Jahr 2014 in der Ausländer nach dem Ausländerzentralregisters (AZR) in Deutschland lebten, zählt jedoch nun 26.751 Ghanaer auf. Mehr als ein Fünftel der Ghanaer (23,8%) lebt in Nordrhein-Westfalen.Darüber hinaus ist jedoch von einer beträchtlichen Zahl von undokumentierten Migranten auszugehen, die meist mit gültigem Visum einreisen und nach drei Monaten ohne Aufenthaltsstatus bleiben. (http://www.giz.de/expertise/downloads/gtz2009-de-ghanaische-diaspora.pdf, http://www.bpb.de/themen/WTLMYY,0,0,Schwarze_Organisierung_in_Deutschland.html, http://de.statista.com/statistik/daten/studie/1221/umfrage/anzahl-der-auslaender-in-deutschland-nach-herkunftsland/) Die Realisierung der Spende erfolgte durch die Zusammenarbeit mit den Führungspositionen aus jeweilig bestehende ghanaischen Kulturvereine und dem Garten-, Friedhofs- und Forstamt der Stadt Düsseldorf. George Kwabena Adjei, Ambrose Ackah, James Ampah, Johnny Acquah und weitere relevante Mithilfen, sorgten für das Wohlbefinden von Herrn Meister am „Tag der Krönung“ und organisierten zusätzlich eine kleine Feier im Anschluss der Spendenaktion. Im Pfarrsaal der evangelischen Freikirche, New Life Fellowship e.V., hat es an Musik, guter Laune, Essen und Trinken nicht gefehlt. Danke Herr Meister. Herr Hans Meister.

ENG

Ghanaians saying: Thank you

-Donation of park banks to German Lawyer Hans Meister-

When Ghanaians are saying thank you from their bottom of their heart, there is a proverb in the Akan language Twi, expressing it at its best: “Sɛ mi te ni soa, na ma sɔre” (”I tip my hat off to this person”) On the 1st May 2015, the Ghanaian Community donated 2 park banks in the Hofgarten, Düsseldorf, to the honour of German Lawyer Hans Meister, who helped the majority of today´s residential Ghanaians in the city and nearby, back in the asylum days in the 1990s. Mr. Meister was a helping hand in issues concerning foreign rights, visa and asylum applications, as even as the help in finding accommodation, the counsel of social problems in the beginnings of a new life chapter for Ghanaians and other Africans in Germany. Even though he is in retirement, his law office, located on the Friedrich-Ebert-Strasse 40 in Düsseldorf, is still a point of contact for foreigners with problems in settlement, hurdles with the German language and vice versa. In Germany, Ghanaians are the most numerous group of migrants from Sub-Saharan Africa, followed by Nigerians and Cameroonians. With the statistics in 2009 nearly 40,000 people were verified with a Ghanaian migration background. The last available statistic in 2014 however counts 26.751 Ghanaians. More than a fifth of Ghanaians (23.8%) lives in the state – North Rhine-Westphalia. However, there is a significant high number of undocumented migrants, who usually enter the country with a valid visa and choose to stay after the three months without a residence permit. (http://www.giz.de/expertise/downloads/gtz2009-de-ghanaische-diaspora.pdf, http://www.bpb.de/themen/WTLMYY,0,0,Schwarze_Organisierung_in_Deutschland.html, http://de.statista.com/statistik/daten/studie/1221/umfrage/anzahl-der-auslaender-in-deutschland-nach-herkunftsland/) In collaboration of all Ghanaian culture associations with the garden-, cemetery and forestry office of Düsseldorf, it came to the realisation of donating park banks in the city for his memorable work. Leaders of the associations like Mr. George Kwabena Adjei, Mr. Ambrose Ackah, Mr. James Ampah, Mr. Johnny Acquah and further significant individuals, helped creating this wonderful day of honouring, ending with a small gathering with food, music and drinks in the New Life Fellowship Church in Flingern, Düsseldorf.

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Bildergalerie: Afro Ruhr Festival 2015

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Das diesjährige Afro Ruhr Festival 2015, hat sich trotz dem Streik der Sonne zu einem gelungenem Wochenende entpuppt. Die Kombination von guter Musik und leckerem Essen, kann der vorprogrammierten guten Laune und Freude nicht im Weg stehen.

Freunde, Familie, Afrika-Interessenten, Künstler, Musiker und und und..fanden am Freitagnachmittag des 29. Mai bis Sonntag, den 31. Mai im Dietrich-Keuning Haus in Dortmund zusammen.

Unter dem Motto „Gemeinsam für mehr Vielfalt und Toleranz“ sorgte das volle Programm mit Eröffnung des Afrika Basars bis hin zu Livemusik, Workshops und Aktivitäten. Zu den Highlights gehörten mit absoluter Sicherheit die Autogrammstunde der international bekannten Musikband Culcha Candela, welches die jüngeren Fans in Euphorie stimmte. Der legendäre Jazz- und Weltmusikpionier Hugh Masekela hebte somit auch für die Erwachsenen Musikliebhaber die Stimmung.

Kudos an die Veranstalterin bzw, dem Allroundtalent Dr. Veye Tatah und das gesamte Team für das Repräsentieren der afrikanischen Diaspora in Deutschland in der Form von Musik, Kunst; Kultur und Bildung.

Die Entdeckungstour nach „Afrika in Dortmund“, wird Sie ganz bestimmt auch im nächsten Jahr einladen. Versprochen.

Düsseldorf ist wahrhaftig die schönste Stadt am Rhein

Am gestrigen Tag verwandelte sich das Tonhallenufer am Rhein in eine Gastromeile zum Einkaufen, Probieren und Geniessen. Ein Festival der Düfte, Klänge und Kulturen. Kulinarische Köstlichkeiten wurden von Händlern aus ganz Deutschland präsentiert. Zum Glück darf man an den jeweils ersten Sonntagen der nächsten sieben Monate zu dem Genuss, dieser einzigartigen und typisch Düsseldorfer Veranstaltung – „Dem Fischmarkt“- kommen. Von Fisch zu Früchten. Von Bananenchips zu Zitronendüfte. Von Gemüse zu Blumen. Von Akrobaten zu deutschem Pop. Liebhaber der internationalen Küche kommen die nächsten paar Wochen auf ihre Kosten. Das Angebot ist zahlreich und es geht keiner leer aus. Der Spass findet im Zeitrahmen von 11 bis 18 Uhr statt. Was will man mehr. Die Sonne scheint, man hat eine schöne Aussicht auf den Rhein und der Düsseldorfer ist gut drauf. Düsseldorf ist wahrhaftig die schönste Stadt am Rhein. Hier im Anschluss ein paar tolle Fotos des Tages. Fotos von Fischen werdet ihr leider nicht vorfinden. Ich hatte mir eine Meile von frischen Fischen aller Arten vorgestellt, aber vergeblich. Es sollte eher „DUS Street Food Market“ heissen, denn wirkliche Fischbuden gab es nicht viele um so zu heissen. 20150412_155657 IMG_39628313410638 20150412_164557 20150412_154607 20150412_154736 20150412_154810 20150412_155729  20150412_15590420150412_160023 20150412_161435 20150412_161443 20150412_161659 20150412_161708  20150412_162048 20150412_164022 20150412_164621 20150412_165032 20150412_165049 20150412_165106