We love to Entertain you?

Im deutschen Fernsehprogramm gelten die Sendungen wie die ARD-“Tagesschau” oder “Heute” im ZDF, als die mit Abstand meistgesehenen Nachrichtensendungen. Sie besitzen ein hohes Maß an Seriosität in der deutschen Fernsehlandschaft und strahlen eine gewisse Glaubwürdigkeit aus.

Das „Zappen“ durch das deutsche Fernsehprogramm versetzt mich jedoch jedes Mal in „Oohs und Aahs“. Als Deutsche mit afrikanischen Wurzeln, fehlt es mir leider an Persönlichkeiten, mit denen ich mich identifizieren kann.

Ich schaue von Kindesbeinen an Fernsehen und finde, dass mir die Besetzung von schwarzen Moderatoren in dem Sektor der Unterhaltung, mir Freude und gleichzeitig Kummer bereitet hat. Beginnend mit Musiksendungen und Talkshows bis hin zu Casting Shows, hat somit meines Erachtens nach, der positive Rassismus überhand gewonnen.

Ich will hiermit nicht die Präsenz der schwarzen Moderatoren im deutschen Fernsehen als unnötig beschreiben. Ganz im Gegenteil, denn als Afrodeutsche freue ich mich für sie. Schön und gut, dass Schwarze überhaupt im deutschen Fernsehen zu sehen sind aber da könnte sich in den Sektoren noch mehr ergeben, denn das Fernsehen prägt mit dem bisherigen Standard die Rolle von Schwarzen im TV in der europäischen Gesellschaft.

Ist es also überhaupt denkbar, einen schwarzen Nachrichtensprecher im deutschen Fernsehen zu besetzen? Werden möglicherweise seriösere Themengebiete und Programmbereiche den schwarzen Medienschaffenden im Fernsehen vorenthalten? Oder wird die Hautfarbe gezielt als Kriterium zur Vermarktung einzelner Sendungsformate eingesetzt?

Fragen über Fragen. Fakt ist jedoch, dass der positive Rassismus für diese äußerst klare Rollenbesetzung der Schwarzen im Unterhaltungssektor, quasi hürdenlos verläuft. Schwarze können bekanntlich „alle“: singen, tanzen, Basketball spielen, sprinten, laufen, rappen und vor allem unterhalten.

Es ist für die deutsche Fernsehlandschaft von großer Bedeutung, im Segment der Unterhaltung, neben der Nachrichtensendung, möglichst hohe Einschaltquoten zu erzielen. Wer somit, wo zum Schein kommt, erklärt sich als Folge des Umstandes wie von selbst.

Zu den schwarzen Fernsehvorbildern/Medienschaffenden, an die ich mich durch meine Erfahrung als Zuschauerin von Kindesalter bis zur heutigen Zeit erinnere, gehören:

Shary Reeves (WDR)

Die kenianisch-tansanianische Moderatorin war seit 1996 beim WDR beschäftigt. Mit den Sendungen wie Die Sendung mit der Maus und Wissen macht Ah! gewann Sie an Popularität.

 

Arabella Kiesbauer (ProSieben)

In den 90ern wurde die deutsch-ghanaische Moderatorin mit ihrer Talkshow Arabella auf ProSieben bekannt.

 

Ricky Harris (Sat.1)

Ende der 90er Jahre moderierte der US-Amerikaner seine eigene Talkshow Ricky! auf Sat.1.

 

Mola Adebisi (Viva)

Der deutsche Moderator nigerianischer Abstammung galt bei dem Musiksender Viva als einer der längst-dienenden Moderatoren in den 90ern.

 

Milka Loff Fernandes (Viva)

Die deutsche Moderatorin kapverdischer Herkunft trat Ende der 90er Jahre dem Musiksender Viva bei. Sie stand für Formate wie “Interaktiv”, “Was geht ab?”, “Inside” oder “Film ab” vor der Kamera.

 

Daisy Dee (Viva)

Die Fernsehmoderatorin von den niederländischen Antillen, gewann an Bekanntheitsgrad in dem deutschsprachigen Raum. Sie moderierte die einst wöchentliche Sendung Ritmo auf Viva, die ausschließlich spanischer und lateinamerikanischer Musik gewidmet war.

 

Patrice (MTV)

Der Fernsehmoderator mit deutsch-kongolesischen Wurzeln war bis 2010 der bei MTV Germany am längsten engagierte Moderator, mit einer knapp zehnjährigen Laufbahn.

Meines Empfindens nach besteht in Zukunft die Chance für eine multikulturelle Vertretung als Nachrichtensprecher/in im deutschen Fernsehen und nicht nur im Unterhaltungssektor, da sich mittlerweile das Format des Infotainments bewährt hat. Die Mischung aus Information und Entertainment bestimmt zur heutigen Zeit das Gewicht der jeweiligen Sendung. Der Inhalt alleine reicht für hohe Einschaltquoten nicht mehr aus und Schwarze können mit Sicherheit, weitaus mehr als „We love to entertain you“ oder besser gesagt „afrotain” you.

 

African Diaspora Cinema, Köln

Es geht los, es geht los! Die African Diaspora Cinema-Reihe wird heute von der Schirmfrau und Regisseurin; Dyana Gaye eröffnet. Das Filmschaffen der afrikanischen Diaspora hat viel zu bieten. 42 Filme von RegisseurInnen afrikanischer Herkunft aus 5 Kontinenten und 28 Gäste in sechs  Kölner Locations sind somit in einem zehntägigen Programm zu sehen.

Nun hier ein kleiner oder doch wohl eher gesagt großer, jedoch detaliert verfasster Überblick des vollen Programms für euch:

PROGRAMM

17.09          21:00 Filmforum Museum Ludwig für 7€

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MEURTRE A PACOT

Länge:         130 Minuten

Ein Spielfilm über die Auswirkungen des Erdbebens in Haiti 2010.


18.09          18:30           Filmforum NRW Museum Ludwig Köln für 7

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DIE ARIER

Länge: 92 Minuten

Mit der entwaffnend offenen Art der Afrodeutschen Regisseurin Mo Assumang gelingt ihr ein tiefer Blick in die Seele des Rassismus. Der Film dokumentiert eine persönliche Reise, bei der Sie es versucht herauszufinden, was hinter der Idee vom Herrenmenschen‘ steckt. Sie begibt sich zu Pseudo-Ariern auf Nazidemos, reist zu den wahren Ariern in den Iran, trifft sich in den USA mit weltweit berüchtigten Rassisten und begegnet dem Ku Klux Klan.

18.09          21:00           Filmforum Museum Ludwig Köln für 7

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DES ETOILES

Länge:         88 Minuten

Turin, Dakar, New York – drei Städte, drei Geschichten über die Fremde, eine Migrations- und Dreiecksgeschichte der besonderen Art: Die junge Sophie verlässt Dakar, um mit ihrem Mann Abdoulaye in Turin zu leben. Der mit großer Leichtigkeit erzählte Film bietet einen selbstbewussten und unaufgeregten Blick auf die Licht- und Schattenseiten der weltweiten Migrationsbewegungen.


19.09          16:00                    Filmforum Museum Ludwig für 7

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RAÇA

Länge:         104 Minuten

Nirgendwo sonst in der weltweiten Diaspora leben so viele Menschen afrikanischer Herkunft wie in Brasilien. Die rund 100 Millionen AfrobrasilianerInnen stellen die Hälfte der Bevölkerung, werden aber sozial und politisch bis heute ausgegrenzt und diskriminiert. Der Dokumentarfilm zeigt dies am Beispiel von drei ProtagonistInnen, die sich auf unterschiedliche Weise für die Gleichberechtigung von Schwarzen in Brasilien einsetzen.

19.09          18:00          Filmforum Museum Ludwig für 7€

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LIKE A MAN ON EARTH

Länge:         60 Minuten

In diesem Dokumentarfilm schildert der Äthiopier Dagmawi Yimer die dramatischen Erlebnisse, die er und andere Flüchtlinge bei der Durchquerung der libyschen Wüste hatten. In einem Video-Workshop für MigrantInnen lernte er, seine dramatischen Erlebnisse mit cineastischen Mitteln zu erzählen.

19.09          20:00          Filmforum Museum Ludwig für 7

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RED LEAVES                

Länge:         80 Minuten

Der Debütfilm porträtiert einen 74-jährigen Äthiopier, der auch 28 Jahre nach seiner Einwanderung nach Israel noch unverrückbar an traditionellen Rollenverteilungen festhält, wie er sie aus seinem Heimatland kennt. Nach dem Tod seiner Frau verkauft er seine Wohnung, um sich abwechselnd bei seinen Kindern einzuladen. Aber die führen mit ihren Familien längst ihre eigenen Leben, in denen der Patriarch keinen Platz mehr findet.

19.09          22:15           Filmforum Museum Ludwig für 7

SHORT FILM NIGHT

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BAMAKO-SAINT-AFRIQUE

Länge: 15 Minuten

Was passieren könnte, wenn Afrikaner eine Rally wie Paris-Dakar durch Frankreich veranstalten würden, zeigt diese Komödie mit ernstem Hintergrund.

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DEEPER THAN BLACK

Länge: 25 Minuten

Ein Film über die afroamerikanische Kultur.

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KING OF GUANGZHOU

Der Kurzspielfilm offenbart, dass es Einwanderer aus Afrika auch in China schwer haben, auf legalem Weg an Aufenthaltspapiere zu gelangen.

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WHY DO YOU WANT TO SEE MY FACE?

Länge: 9 Minuten

Ein Film über die Fragestellung der australischen Gesellschaft zur sozialen Stelung afrikanischer Flüchtlinge.

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AISSA`S STORY

Länge: 15 Minuten

Eine Story, die an die Vergewaltigung einer schwarzen Hotelbediensteten durch den ehemaligen IWF-Chef erinnert und erzählt das Drama aus der Perspektive der betroffenen Frau.

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YOUTH DIASPORA VOICES: SADAK ABUKAR

Länge: 9 Minuten

Eine Präsentation positiver Beispiele für die Selbstorganisation von Einwanderern aus Somalia in den USA.

 

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THE YOUTH

Länge: 9 Minuten

 Die Erzählung von einem schwarzen Hochschulabsolventen, der seinen Weg zur Veränderung der Gesellschaft erst noch finden muss.

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KUHANI

Länge: 7 Minuten

Ein Kurzfilm über die Homophobie in Uganda.

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THE CESSATION

Länge: 16 Minuten

Ein Film, der daran erinnert, dass es auch in vielen Regionen Afrikas große Communities von MigrantInnen aus anderen afrikanischen Ländern gibt – so z. B. in Südafrika von Kriegsflüchtlingen aus Angola.

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MADE ONLY OF AFRICAN

Länge: 5 Minuten

Ein visuelles Poem über die Reichhaltigkeit der afrikanischen Kultur und die Schönheit der schwarzen Hautfarbe.


20.09              13:00              Filmforum Museum Ludwig für 7

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TOUISSAINT LOUVERTURE

Länge: 180 Minuten

Ein Film über den erfolgreichen Aufstand von Sklaven, der am 1. Januar 1804 zur Unabhängigkeit Haitis führte, bis hin zu Napoleons Wunsch, die französische Kolonialempire erhalten zu wollen.

20.09              17:00              Filmforum Museum Ludwig für 7

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TANGO NEGRO

Länge: 93 Minuten

Ein Film über die Aufklärung zum Tango, dessen Musik; afrikanische Wurzeln hat und die Ursprünge des Tangos von Sklaven hat.

22.09              19:00              Filmhauskino Köln für 7

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PORTRAIT OF A LONE FARMER

Länge: 75 Minuten

In diesem intensiven Dokumentarfilm wird das Leben eines jungen Mannes in der dänischen Diaspora mit dem Alltag in dem nigerianischen Heimatdorf seines Vaters verglichen. Das Ergebnis ist eine reflexive persönliche Filmerzählung,

22.09              21:00              Filmhauskino Köln für 7

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ITAR EL-LAYL

Länge: 93 Minuten

Ein Film über ein Waisenkind aus Zentral-Marokkos, die an einem Kleinkriminellen verkauft wird und er sich nun samt ihr und seiner Freundin, auf dem Weg zu Menschenhändlern nach Europa machen.


23.09              19:00              Filmforum Museum Ludwig für 7

KURZFILMABEND

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LEBE DEINEN ALBTRAUM

Länge: 13 Minuten

Ein Kurzfilm über einen Angriff von Neo-Nazis auf einen schwarzen deutschen Musiker, der für alle Beteiligten ein überraschendes Ende nimmt.

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BEENTO

Länge: 24 Minuten

Der autobiografische Kurzspielfilm erzählt davon, wie sich das Leben der Eltern einer ghanaisch-deutschen Frau in der DDR abspielte.

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KNIFFEL

Länge: 8 Minuten

Ein Kurzfilm über eine humorvolle schwarz-weiße Begegnungen in einer Familie.

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TARIKS GENDERKRISE

Länge: 20 Minuten

Auf seinem YouTube-Kanal postet er wöchentlich Videos und hat dabei eine klare Botschaft: Genderlove! In seinen witzig-ironischen Clips tritt der Blogger stets selbst an Schauplätzen rund um Köln vor die Kamera und kommentiert aktuelle Themen.

23.09          21.00           Filmforum Museum Ludwig für 7

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MOLOCH TROPICAL

Länge: 107 Minuten

In diesem Augenblick der Geschichte offenbart sich Menschen das wahre Wesen ihrer Existenz, ihrer Ängste und Hoffnungen insbesondere angesichts der Einsicht, dass es keine Spielräume mehr für Tricks gibt. Es zeigt wie sich der letzte Tag eines einflussreichen Mannes anfühlt, dessen Macht niemals in Frage stand und der auf einmal in einen Strudel von Ereignissen gezogen wird, die er nicht kontrollieren kann?


24.09          19:00           Filmforum Museum Ludwig für 7

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BOUND: AFRICANS VS AFRICAN AMERICANS

Länge: 90 Minuten

In diesem Dokumentarfilm geht es darum wie sich die alt eingesessenen AfroamerikanerInnen und neu eingewanderten AfrikanerInnen sehen und verstehen.

24.09          21:30           Filmforum Museum Ludwig für 7

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WÒCH NAN SOLEY

Länge: 95 Minuten

Dieses Spielfilm-Debüt erzählt drei miteinander verwobene Geschichten über die enttäuschte Liebe von Paaren mitten im Leben zwischen den USA und Haiti.


25.09          17:30           Filmforum Museum Ludwig für 7

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THROUGH A LENS DARKLY: BLACK PHOTOGRAPHERS AND THE EMERGENCE OF A PEOPLE

Länge: 90 Minuten

Diese Dokumentation untersucht die Bedeutung der Fotografie und die Rolle schwarzer FotografInnen für die Identitätsstiftung, Hoffnungen und den Kampf um gesellschaftliche Gleichstellung von AfroamerikanerInnen. Ein kritischer Rückblick auf die letzten 175 Jahre der US-Geschichte aus afroamerikanischer Sicht geliefert.

25.09          19:30           Filmforum Museum Ludwig für 7

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AFRODEUTSCH

Länge: 10 Minuten

Der Film ist ein cineastisches Statement nach einem Song des Schauspielers und Musikers Tyron Rickets. Er wurde als Hauptdarsteller der ZDF-Krimiserie SOKO LEIPZIG bekannt und gehörte 2001 zu den Mitbegründern der antirassistischen Musikerinitiative Brothers Keepers.

25.09          19:30           Filmforum Museum Ludwig für 7

PODIUMSDISKUSSION

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ICH SEHE WAS; WAS DU NICHT SIEHST – SCHWARZE DEUTSCHE IN MEDIEN UND GESELLSCHAFT

Nach dem Film AFRO DEUTSCH folgt die Diskussion über Fragen wie:

  • Wie empfinden schwarze Filmemacher ihre Wahrnehmung und Stellung in den Medien?
  • Welche Klischees nehmen sie wahr?
  • Gibt es nach wie vor Standardrollen für schwarze SchauspielerInnen?
  • Was würde sich ändern, wenn mehr Filme von und mit Schwarzen produziert würden?
  • Kann man als Schwarzer Deutscher Filme machen, die nichts mit der eigenen Identität oder dem Thema Rassismus zu tun haben?
  • Und darf man Witze über „political correctnessmachen oder gibt es Grenzen des Humors und der Kunst?

25.09          22:00           Filmforum Museum Ludwig für 7

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DANBÉ, LA TETE HAUTE

Länge: 88 Minuten

Bei einem vorsätzlich gelegten Feuer in der Pariser Wohnung einer Familie malischer Herkunft kommen viele Menschen ums Leben. An den Folgen einer Rauchvergiftungen sterben umso mehr. Augrund des Schmerz und Trauer der jüngsten Tochter, die den Brand entkommen ist und überlebt hat, hat sich ihr Verhalten mit der Zeit in eine schwer beherrschbare Aggression umgeschlagen. Erst als sie von einem Boxtrainer angenommen wird, schafft sie es, ihre Wut im Sport auf ein Ziel zu richten. Sie trainiert hart und arbeitet sich nach vorne, bis sie schließlich beim alles entscheidenden Kampf um den Weltmeistertitel im Ring steht. Der Film beruht auf einer wahren Begegenheit.


26.09          16:00           Filmforum Museum Ludwig für 7

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VA PENSIERO

Länge: 56 Minuten

Der Film erinnert an zwei rassistische Überfälle in Mailand und Florenz und die darauf folgenden schmerzhaften Versuche der Opfer, in ihren normalen Alltag zurück zu kehren. Der aus dem Senegal stammende Mann lebte schon 14 Jahre in Italien, als er eines Morgens mitten in Mailand niedergestochen wurde. Zwei weitere Migranten aus dem Senegal, wurden in Florenz während ihrer Arbeit auf dem San Lorenzo-Markt angeschossen.

26.09          16:00           Filmforum Museum Ludwig für 7

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BLUES IN SCHWARZ – VIER SCHWARZE DEUTSCHE LEBEN

Länge: 37 Minuten

Die Dokumentation Blues in Schwarz Weiß verschafft den Betrachtern einen tiefen Einblick in das Leben von vier Schwarzen Menschen. Als authentisches und zeitgleich inspirierendes Dokument lassen sich ihre Meinungen und Aussagen verstehen.

26.09          18:00           Filmforum Museum Ludwig für 7

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BRÛLE LA MER

Länge: 75 Minuten

Im Maghreb werden Flüchtlinge, die versuchen, über das Mittelmeer nach Europa zu gelangen, „Harraga“ genannt. Wörtlich übersetzt bezeichnet dies Menschen, die alles „verbrannt“ hinter sich lassen: ihre Herkunftsländer, Landesgrenzen, Papiere und das Meer.

26.09          20:00           Filmforum Museum Ludwig für 7

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FIÈVRES

Länge: 90 Minuten

EIn13 jähriger Junge steht auf Kriegsfuß mit den Erwachsenen und mit sich selbst. Ein Film von Gewalt, aber auch voll von Poesie und Lust am Leben.


27.09          16:00           King Georg Köln für 5

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LESUNG: MARIUS JUNG

Der Kölner Kabarettisten und Autors Marius Jung über sein Buchdebüt, Alltagsrassisten und absurde Verhaltensvorschriften.

Weiteres: http://www.filme-aus-afrika.de/DE/home/

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Nachrichten aller Welt..

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Press TV ist meiner Meinung nach, mit Abstand der meist ausgeglichene Sender, der uns westlichen Zuschauern ein zweites „Auge“ gibt, um aktuelle Themen in den Medien besser zu verstehen und zu hinterfragen.

Der Auslandssender berichtet live mit Programmen, die aus Nachrichten, Dokumentationen und Gesprächsrunden bestehen.

Die internationalen bekannten Fernsehsender berichten mittlerweile nicht gut genug, indem viele Themen einfach oberflächlich angesprochen werden. Egal wie oft die europäische Regulierungsaufischt versucht die Rundfunkzulassung von Press TV zu verbieten und die Sendegenehmigung zu beeinträchtigen, wünsche ich mir den weiteren Bestand und steigernden Erfolg und Verbreitung des Senders.

Link:

http://www.presstv.ir/

Verschwörungstheorien gibt es viele und wie das Wort es sagt, sind es denn noch Theorien. In wie weit man sich darin vertieft oder Glauben schenkt ist jedem selbst überlassen.

Jedoch sollte sich jeder von uns, meines Empfindens nicht von der zeitigen Hysterie und Angst um „Ebola“ wortwörtlich „anstecken“ lassen. Eine interessante Dokumentation kursiert momentan im Netz und verleitet einen dazu sich ernsthaft Gedanken zu machen ob Ebola doch wirklich einfach nur ein fieser Virus ist – oder ob Ebola „man made“ ist und Mächte wie Amerika zum Beispiel, diese Epidemie zu ihrem Vorteil nutzt um mehr afrikanische Ressourcen zu steuern.

Hier, der Link zur Doku. Bildet euch ruhig selbst eine Meinung dazu.

Doku:

http://www.presstv.ir/detail/2014/10/04/381063/the-debate-ebola-manmade/

Schluss mit morgens um halb zehn?

Morgens um halb zehn in Deutschland – Es ist Frühstückszeit. Zeit für Knoppers. Zeit für Kaffee, Brot mit Nutella, Kelloggs Cornflakes, Obst, Käse und vieles mehr. Alle Leckereien stelle ich mir morgens zum Frühstück auf den Tisch.

Witzig jedoch, was in den Metropolen alles so möglich ist.

In London haben sich tatsächlich mit Erfolg ein Kellogg´s Cornflakes Restaurant und ein Cafe inklusive der Möglichkeit mit Katzen zu schmusen, durchgesetzt. Seit neuestem auch ein Nutella Restaurant in New York City. Alle drei sind täglich von morgens bis abends geöffnet.

Es hat den Anschein, dass Kellogg´s Frosties alleine zu Hause zu essen – wohl „Schnee von gestern“ war, Coffee-To-Go ohne Weiteres auch nicht mehr Hip genug ist und dass man Nutella jetzt sogar als Delikatesse verkauft.

Das Kellogg´s Restaurant habe ich während meines Rundgangs im Westfield Shopping Center, London entdeckt. Die Fotos dazu könnt ihr gleich im Anschluss sehen.

In Chicago eröffnete bereits schon eine Nutella-Bar und somit die zweite ihrer Art, kürzlich am 12. Mai in New York. Laut Medienberichten soll sich am Tag der Eröffnung, eine bis zu 30 Meter lange Schlange vor dem Geschäft gebildet haben. Dieser grosse Aufwand nur für eine Nutella-Stulle amüsiert mich.

Ob Schoko-Nougat-Creme, Kuscheln mit Katzen oder Cornflakes ist ja alles schön und gut. Metropole hin oder her. Düsseldorf ist und bleibt die schönste Stadt am Rhein, mit der „längsten“ Theke der Welt und war das Zuhause des letzten Dichter der Romantik – es wäre ja gelacht, wenn wir da bei den Trends nicht mithalten könnten.

Was mir spontan zu Düsseldorf einfällt, wäre zum Beispiel die Erföffnung einer „Fortuna-Brötchen-Bäckerei“ oder mehrere „Killepitsch-Trink-Stuben“. Die echten Spezialitäten Düsseldorfs.

Falls ihr auch lustige Ideen habt, können wir uns hier gemeinsam austauschen. Kommentare im Allgemeinen sind natürlich erwünscht.

Image (Meine Fotos)

Image (Internet)

Image (Internet)

Image  Image (beide: Internet)