Weihnachtszeit

Zur Weihnachtszeit feiern Millionen von gläubigen Menschen auf der ganzen Welt die Geburt Christi. In Deutschland wird Weihnachten mit Worten wie: Familie, Nächstenliebe, Fest-der-Liebe, Weihnachtsmann oder Weihnachtsbaum verbunden.

Auch in einigen Teilen Afrikas feiert man Weihnachten mit einem großen Fest. Zwar gehören viele Afrikaner dem Islam und anderen Religionen an, aber in einigen Ländern leben auch viele Christen – zum Beispiel in Ghana.

In Ghana ist Weihnachten eines der wichtigsten und fröhlichsten religiösen Feste, die viele Tage in allen Teilen des Landes dauern. Die Botschaft der Geburt Christus nicht verloren und bleibt im Mittelpunkt der Feierlichkeiten. Die Leute grüßen sich gegenseitig und sagen “Afehiya pa”, was “Frohe Weihnachten und ein glückliches Neues Jahr” bedeutet.

Beginnend vom 20. Dezember bis zur ersten Januarwoche finden viele verschiedenen Aktivitäten statt. Familien dekorieren ihre Häuser und Wohnviertel wie bei uns mit Lampen, Kerzen und funkelndem Schmuck.

In dieser Zeit, ist für schöne Weihnachtsmusik auf der Straße, im Radio, Fernsehen und überall gesorgt. Viele Menschen reisen, um ihre Verwandten und Freunde in anderen Teilen des Landes zu besuchen.

Kirchen sind stark besucht und die Leute kommen in ihrer bunten traditionellen Kleidung. Am Weihnachtstag selbst erreichen die Feierlichkeiten ihren Höhepunkt: Zuerst gibt es ein Festessen mit der Familie – anschließend ein Gottesdienst mit der gesamten Nachbarschaft.

Zur Vergnügung begeben sich die meisten zum Strand oder feiern generell mit der Familie. Die Bilder gewähren euch Einblick in die Geschehnisse über die Weihnachtszeit von Ghanaer, lebend in Deutschland, England und Ghana. Soweit sogut. Einen guten Rutsch ins neue Jahr euch allen.

Feiern mit Stil – Afrikaner zur Osterzeit

Eines der feierlichen Veranstaltungen unter den Christen weltweit ist die Osterzeit. Es erinnert an Jesus, die Auferstehung Christi von den Toten, wie in der christlichen Bibel geschrieben.

Der Sonntag ist dem gläubigen Christen, dem Gang zur Kirche gewidmet. In verschiedenen Kirchen und Räumlichkeiten treffen sich die Gläubigen jeden Sonntag mit der Gemeinde zum Gebet. Die meisten Afrikaner in Deutschland ordnen sich dem pfingstlerisch-charismatischen Christentum zu.

Das Christentum ist die vorherrschende Religion in Ghana und dominiert somit die Anzahl der Christen in Deutschland. Es wird gebetet, gesungen, getanzt und geklatscht. Die Kirchen sind voller Musik.

Die katholischen Messen verlaufen wesentlich ruhiger, und es wird generell eine längere Predigt gehalten. Die evangelischen Gottesdienste unterscheiden sich vom Ablauf mit Fürbitten, intensiven Gebeten, Ohnmachten, Zungensprechen und Gesängen. Grundsätzlich dauern jedoch alle afrikanische Gottesdienste lang und ziehen sich somit bis zu drei Stunden hin.

Besonders heute zu Ostern sind die Gotteshäuser gefüllt. Bunt sind heute nicht nur die Ostereier sondern auch der sichere Kleidungsstil von den Ghanaer, vor allem derer, die in Berlin oder in Düsseldorf leben.

Der Dresscode zu Ostern ist bei den Ghanaern von großer Bedeutung: Kinder und Jugendliche in maßgeschneiderter Kleidung, die Frauen in afrikanischen Gewändern und die Herrschaften in schicken Anzügen. Stil ist vorhanden.

Am Ostersonntag ist es für den Ghanaer, sei es in Ghana oder hier, unbedenklich in Weiß, bunt oder generell farbenfroh zu erscheinen.

Der helle Kleidungsstil steht zweifellos dafür, dass der Tag als “gut” empfunden wird, weil die Botschaft von Ostern die des Sieges Christi über die Sünde ist, über den Tod und den Teufel.

Der Sonntag bietet in den Stunden an, einen Anker ins Altbekannte zu werfen. Einen Anker in die Gerüche aus der Heimat, die Mode und das Essen, jedoch vor allem in das Beten als Gemeinschaft, den Gedankenaustausch in der Muttersprache und das gemeinsam – oder zumindest das ähnlich – Erlebte.