Mauern – wen sie trennen, wem sie nützen

Was ist eine Mauer? Wenn man dieser Frage auf den Grund geht lässt sie sich schnell beantworten. Sie erfüllt lediglich ihre Funktion, Bereiche entweder räumlich zu trennen oder zu begrenzen. Traditionell von Maurern erstellt, gleicht es in der heutigen Zeit dem Berufsbild eines Politikers. Sie sorgen für Grenzbarrieren zwischen vielen Ländern, Schutz und Ordnung.

Wir befinden uns in ziemlich unruhigen Zeiten aufgrund der politischen Lage in Deutschland und Europa. Flucht ist somit eines der großen und drängenden Themen unserer Zeit. Durch die hoffnungslosen Lebensumstände von Menschen, sehen sie sich gezwungen, ein neues Zuhause zu suchen. Menschen, die in ein fremdes Land flüchten, stoßen meist zudem noch auf soziale und kulturelle Unterschiede, die für das gesamte Umfeld, ungewollt zur Spannung führt.

Es droht ihnen eine Armut, eine Ungebildetheit, die an die nächsten Generationen weitergeht und somit eine Ausgrenzung. Nach Ansicht vieler Bürger, zählen diese Entwicklungen zu einer gescheiterten Flüchtlingspolitik. Geflüchtete werden in vielerlei Hinsicht hilfsbereit empfangen, aber dennoch gibt es besorgte Bürger in Europa.

Im Wandel der Zeit kann man sagen, dass Wände dich nur von denen schützen, die nicht herausgefunden haben, wie man Tunnel baut. Im politischen Sinne bietet eine Mauer nur das Gefühl von Schutz und sorgt für Trennung in vielerlei Hinsicht.

Freundschaft

In Bezug auf mein Leben, meine Umgebung und mein Umfeld gibt es kein Schwarz-Weiß-Denken. Kinder bilden unterbewusst keine Mauern, wenn es zum Beispiel um Freundschaften geht, somit war es mir wichtig, gerade als Erwachsener davon zu lernen. Freund- und Bekanntschaften zu bilden ist das schönste Geschenk im Alltag. Das Schließen von Freundschaften belehrt und bereichert uns im Leben. Eine Bereicherung indem man viele verschiedene Persönlichkeiten kennenlernt und ein multikulturelles Miteinander pflegt.

Mauern – wen sie trennen

Eine Grenze bedeutet oft Trennung von Arm und Reich und die Illusion, die Guten von den Bösen zu trennen. Angst hat Mauern, Mut reißt sie auf. Mauern trennen Menschen von denen, die eine Veränderung wollen. Fragen sollte man sich, was hilft uns, wenn das, woran der Mensch sich halten möchte, nicht mehr hält? Keine Mauer jedenfalls auf die Dauer.

Mauern – wem sie nützen

Letztendlich bleiben die Fragen, ob man im Nachhinein darüber nachzudenken hat, was man alles hätte besser machen können. Hätte ich mich vor fremden Kulturen doch nicht verschließen sollen? Hätte ich mich eventuell mit einer Offenheit persönlich weiterentwickelt? Hätte ich ein besseres Verständnis für andere oder dem „Anders“ sein? Die Redensart „Hätte, hätte, Fahrradkette“, würde einem somit bei einer Wunschvorstellung bleiben.

Für mich ist Fakt, sowie man sich mit einer Mauer vor Fremden und Bösen trennt, wäre es traurig, sich selbst als Mensch gegenüber Menschen mit anderen Denkweisen oder auch Kulturen zu verschließen. Weder meine Hautfarbe, noch der Freundeskreis, sollte ein Thema sein und somit die Herkunft von Geflüchteten auch nicht. Das Einzige was abfärben darf ist Freundschaft und Heimat ist dort wo man sich wohlfühlt.

In meinem Fall, ist es die schönste Stadt am Rhein, Düsseldorf. Als gebürtige Düsseldorferin mit afrikanischen Wurzeln, bin ich froh, keine Mauer im Weg zu haben. Mich prägt ein Leben in einer Diversität an Freunden und Bekannten und ich schätze die facettenreiche Partnerschaft von NRW mit Ghana; dem Herkunftsort meiner Familie.

Bildergallerie (Photo Credit: W.A. Koopmann)

Freund- und Bekanntschaften – Ohne Grenzen. Durch eine Mauer wären wir getrennt.

Meine kurze Selbstpräsentation

Upcoming events – Not to miss

COMMUNITY INVITATION 2016

The Ghana Union Düsseldorf in collaboration with Ghana Council NRW and Verein Junger-Deutsch-Afrikaner are cordially inviting the community to a special conference on Saturday, 1st October 2016 in Düsseldorf which will be followed by a cultural festival.

The associations mentioned above are platforms used to support and encourage Ghanaians in NRW, especially the youth, on education and socio-economic issues.

The main goal is to support and empower Ghanaians in the diaspora to tackle and find sustainable solutions to social problems. It also aims to aid the Ghanaians, Africans in general with smooth and better integration into NRW while maintaining and sustaining their original cultures.

The focus of this year´s premier inaugural conference and festival is to encourage and engage the youth in activities that would lead to growth and better integration of the African diaspora a particularly in NRW.

Your active participation will be hugely appreciated as it would help to create and promote more awareness.

The day is fully planned out, ranging from dialogues between attorneys and youths, to rich cultural displays, open discussions, music, food and dance.

All members of German NRW community as well people from diverse nations and cultures are welcomed so feel free to come to support and participate in the development and strengthening of the network of the African diaspora in NRW.

Links: http://www.vjda.de/, https://www.eine-welt-netz-nrw.de/seiten/528/, https://ghanaforumnrw.wordpress.com/, http://ghanacouncilnrw.wix.com/04, http://ugag-1.de/AboutUgag/

Afroshops in DE

„Heimat ist da, wo man sich wohlfühlt“ und somit darf es schlicht und einfach an gewissen Zutaten für mich als Afrikanerin in Deutschland nicht fehlen.

Zur Einkaufsliste kommen afrikanische Zutaten an erster Stelle. Ein Hindernis für die afrikanische Diaspora in Deutschland zum Essen zu kommen? Nein, denn zum Glück kann man sich da auf die vorhandenen Afroshops verlassen.

Die afrikanische Diaspora in Deutschland ist reichlich mit Lebensmittel der Heimat durch die Afroshops versorgt. Die Shops versorgen die Diasporagemeinschaften aus Subsahara-Afrika, mehr als zufrieden mit ihren favorisierten Produkten. Das kulinarische Umfeld der eigentlichen Heimat wird somit noch mehr geweckt. Sobald Verwandte oder Bekannte in die Heimat fliegen, werden Sie hin und wieder mal darum gebeten eine bestimmte Menge an Lebensmitteln bei der Rückkehr mitzubringen.

Im Vergleich zur Anzahl der Supermärkte und Tante Emma Lädchen in Deutschland, ist ein Afroshop nicht unbedingt in jedem Stadtteil vertreten. Der Kreativität wird somit freien Raum gelassen, wenn einem die afrikanischen Zutaten ausgehen und man zeitlich eingeschränkt ist zum Afroshop zu fahren.

Falls einem die Maniokwurzeln ausgehen, kommt man auch gut mit Kartoffeln aus. Sei es Knödel anstatt Fufu oder Süßkartoffeln anstelle von Kochbananen. Fakt ist, mit Zutaten aus dem lokalen Supermarkt, hat es sich zum Ersatz fürs Erste auch getan und so lässt es sich auch schmecken.

In Düsseldorf zum Beispiel sollte es nicht zu Schwierigkeiten kommen seine Zutaten zu ergattern. Allein am Worringer Platz reihen sich so einige Afro & Asia Shops auf. Ein belebter Ort der ständig von Passanten umrundet wird, sowohl als auch einen zentralen Knotenpunkt für Busse, Bahnen, Autos und öffentliche Verkehrsmittel bietet.

Die meisten Afroshops sind derzeit jedoch in der Krise ihrer Existenz aufgrund dem Nachlass an Kundschaft. Die Konkurrenzrate der asiatischen Geschäfte steigen und bieten die gleichen Produkte für noch billigere Preise an. Man kann nur wünschen und hoffen, dass die Afroshops bestehen bleiben.

 

Afro Women Workshop

What a great Weekend. Being selected as a participant of the Afro Women Workshop in Bonn, which was organized by Migrafrica and EYF, I am grateful to have had the opportunity to learn about leadership. From the 26th – 29th May I can say that the “black girl magic” happened.

Saying this, I mean that the weekend, gave me a reason to celebrate the beauty, power and resilience of black women – in Germany. The workshop, that had taken place, introduced to skills of a social entrepreneur for social inclusion.

With all the participants, one can say that Africa was presented of almost all geographic directions. Ambitioned women from Kenya, Eritrea, Burkina Faso, Uganda, Zimbabwe, South Africa, Ghana, Cameroon, Benin and Ethiopia gathered and “talked business”.

Learning how to act as a social entrepreneur is a long lasting process which needs a structured dialogue, so by discussing the present and future of the African Youth Diaspora in Germany, as also generally in Europe, the realities of many issues and challenges faced, were raised. Issues and challenges covered topics on cultural classism, sexism and lack of professional rising opportunities.

The aim was to find available opportunities to solve this matter of fact. A reasonable start has begun with the encouragement and support of young migrants arriving to Germany by associations as Migrafrica. Migrants will be schooled and advised in ways and steps to establish an integrated stay in Germany.

The project aims to strengthen the African Diaspora youth network in Germany. Changes depend on networking followed by regular meetings.

The main objective of the project for now is to design and establish a permanent online resource mobilization and capacity building tool. This is just the beginning of a journey and with the productive input and contributions to the session; we hope to make things happen. For the benefit for all of us.

Afrikanischer Einheitstag 2016

Happy Birthday Africa! Der 25. Mai ist ein besonderer Tag. Er ist ein jährlicher Erinnerungstag an die Gründung der Organisation für Afrikanische Einheit vor 53 Jahren. Somit kamen gestern in Dortmund, Afrikanische Vereine zusammen und führten eine Konferenz mit eingeladenem Botschafter durch.

Der Fokus der Tagung beinhaltete einen Diskurs über die  Zukunft der afrikanischen Flüchtlinge und die Ursachen der Flucht nach Deutschland. Das Thema Bildung war sowohl als auch der Schwerpunkt diskutierter Themen. Den Organisatoren von African Tide Union e.V. ist es von besonderer Bedeutung, eine internationale Gesinnung und Toleranz auf allen Gebieten der Kultur und des Völkerverständigungsgedankens zu fördern. Darüber hinaus fördert der Verein einen aktiven Austausch zwischen Erwachsenen, Jugendlichen und Kinder mit und ohne Migrationshintergrund in Schulen, Kindergärten und Begegnungszentren.

Um MigrantInnen in Deutschland, insbesondere aus den Ländern des afrikanischen Kontinents zu mobilisieren, werden Projekte unterstützt und durchgeführt.  Fragen wie: Welche Lösungsmöglichkeiten gibt es für Afrika, um die Hoffnungs- und Perspektivlosigkeit der Jugendlichen abzubauen? wurden aufgegriffen.

Das Ziel der Konferenz ist es die aktuelle Situation und die Perspektive der Migrationspolitik aus der Sicht der afrikanischen Länder zu erfassen und zur konkreten Lösung der Fluchtprobleme bei zu tragen.

Morgen sind verschiedene nicht-öffentliche Workshops von BotschafterInnen vorgesehen, wovon die Ergebnisse dieser Workshops im Plenum diskutiert werden und zum späteren Zeitpunkt veröffentlicht wird.

Feiern mit Stil – Afrikaner zur Osterzeit

Eines der feierlichen Veranstaltungen unter den Christen weltweit ist die Osterzeit. Es erinnert an Jesus, die Auferstehung Christi von den Toten, wie in der christlichen Bibel geschrieben.

Der Sonntag ist dem gläubigen Christen, dem Gang zur Kirche gewidmet. In verschiedenen Kirchen und Räumlichkeiten treffen sich die Gläubigen jeden Sonntag mit der Gemeinde zum Gebet. Die meisten Afrikaner in Deutschland ordnen sich dem pfingstlerisch-charismatischen Christentum zu.

Das Christentum ist die vorherrschende Religion in Ghana und dominiert somit die Anzahl der Christen in Deutschland. Es wird gebetet, gesungen, getanzt und geklatscht. Die Kirchen sind voller Musik.

Die katholischen Messen verlaufen wesentlich ruhiger, und es wird generell eine längere Predigt gehalten. Die evangelischen Gottesdienste unterscheiden sich vom Ablauf mit Fürbitten, intensiven Gebeten, Ohnmachten, Zungensprechen und Gesängen. Grundsätzlich dauern jedoch alle afrikanische Gottesdienste lang und ziehen sich somit bis zu drei Stunden hin.

Besonders heute zu Ostern sind die Gotteshäuser gefüllt. Bunt sind heute nicht nur die Ostereier sondern auch der sichere Kleidungsstil von den Ghanaer, vor allem derer, die in Berlin oder in Düsseldorf leben.

Der Dresscode zu Ostern ist bei den Ghanaern von großer Bedeutung: Kinder und Jugendliche in maßgeschneiderter Kleidung, die Frauen in afrikanischen Gewändern und die Herrschaften in schicken Anzügen. Stil ist vorhanden.

Am Ostersonntag ist es für den Ghanaer, sei es in Ghana oder hier, unbedenklich in Weiß, bunt oder generell farbenfroh zu erscheinen.

Der helle Kleidungsstil steht zweifellos dafür, dass der Tag als “gut” empfunden wird, weil die Botschaft von Ostern die des Sieges Christi über die Sünde ist, über den Tod und den Teufel.

Der Sonntag bietet in den Stunden an, einen Anker ins Altbekannte zu werfen. Einen Anker in die Gerüche aus der Heimat, die Mode und das Essen, jedoch vor allem in das Beten als Gemeinschaft, den Gedankenaustausch in der Muttersprache und das gemeinsam – oder zumindest das ähnlich – Erlebte.

 

We love to Entertain you?

Im deutschen Fernsehprogramm gelten die Sendungen wie die ARD-“Tagesschau” oder “Heute” im ZDF, als die mit Abstand meistgesehenen Nachrichtensendungen. Sie besitzen ein hohes Maß an Seriosität in der deutschen Fernsehlandschaft und strahlen eine gewisse Glaubwürdigkeit aus.

Das „Zappen“ durch das deutsche Fernsehprogramm versetzt mich jedoch jedes Mal in „Oohs und Aahs“. Als Deutsche mit afrikanischen Wurzeln, fehlt es mir leider an Persönlichkeiten, mit denen ich mich identifizieren kann.

Ich schaue von Kindesbeinen an Fernsehen und finde, dass mir die Besetzung von schwarzen Moderatoren in dem Sektor der Unterhaltung, mir Freude und gleichzeitig Kummer bereitet hat. Beginnend mit Musiksendungen und Talkshows bis hin zu Casting Shows, hat somit meines Erachtens nach, der positive Rassismus überhand gewonnen.

Ich will hiermit nicht die Präsenz der schwarzen Moderatoren im deutschen Fernsehen als unnötig beschreiben. Ganz im Gegenteil, denn als Afrodeutsche freue ich mich für sie. Schön und gut, dass Schwarze überhaupt im deutschen Fernsehen zu sehen sind aber da könnte sich in den Sektoren noch mehr ergeben, denn das Fernsehen prägt mit dem bisherigen Standard die Rolle von Schwarzen im TV in der europäischen Gesellschaft.

Ist es also überhaupt denkbar, einen schwarzen Nachrichtensprecher im deutschen Fernsehen zu besetzen? Werden möglicherweise seriösere Themengebiete und Programmbereiche den schwarzen Medienschaffenden im Fernsehen vorenthalten? Oder wird die Hautfarbe gezielt als Kriterium zur Vermarktung einzelner Sendungsformate eingesetzt?

Fragen über Fragen. Fakt ist jedoch, dass der positive Rassismus für diese äußerst klare Rollenbesetzung der Schwarzen im Unterhaltungssektor, quasi hürdenlos verläuft. Schwarze können bekanntlich „alle“: singen, tanzen, Basketball spielen, sprinten, laufen, rappen und vor allem unterhalten.

Es ist für die deutsche Fernsehlandschaft von großer Bedeutung, im Segment der Unterhaltung, neben der Nachrichtensendung, möglichst hohe Einschaltquoten zu erzielen. Wer somit, wo zum Schein kommt, erklärt sich als Folge des Umstandes wie von selbst.

Zu den schwarzen Fernsehvorbildern/Medienschaffenden, an die ich mich durch meine Erfahrung als Zuschauerin von Kindesalter bis zur heutigen Zeit erinnere, gehören:

Shary Reeves (WDR)

Die kenianisch-tansanianische Moderatorin war seit 1996 beim WDR beschäftigt. Mit den Sendungen wie Die Sendung mit der Maus und Wissen macht Ah! gewann Sie an Popularität.

 

Arabella Kiesbauer (ProSieben)

In den 90ern wurde die deutsch-ghanaische Moderatorin mit ihrer Talkshow Arabella auf ProSieben bekannt.

 

Ricky Harris (Sat.1)

Ende der 90er Jahre moderierte der US-Amerikaner seine eigene Talkshow Ricky! auf Sat.1.

 

Mola Adebisi (Viva)

Der deutsche Moderator nigerianischer Abstammung galt bei dem Musiksender Viva als einer der längst-dienenden Moderatoren in den 90ern.

 

Milka Loff Fernandes (Viva)

Die deutsche Moderatorin kapverdischer Herkunft trat Ende der 90er Jahre dem Musiksender Viva bei. Sie stand für Formate wie “Interaktiv”, “Was geht ab?”, “Inside” oder “Film ab” vor der Kamera.

 

Daisy Dee (Viva)

Die Fernsehmoderatorin von den niederländischen Antillen, gewann an Bekanntheitsgrad in dem deutschsprachigen Raum. Sie moderierte die einst wöchentliche Sendung Ritmo auf Viva, die ausschließlich spanischer und lateinamerikanischer Musik gewidmet war.

 

Patrice (MTV)

Der Fernsehmoderator mit deutsch-kongolesischen Wurzeln war bis 2010 der bei MTV Germany am längsten engagierte Moderator, mit einer knapp zehnjährigen Laufbahn.

Meines Empfindens nach besteht in Zukunft die Chance für eine multikulturelle Vertretung als Nachrichtensprecher/in im deutschen Fernsehen und nicht nur im Unterhaltungssektor, da sich mittlerweile das Format des Infotainments bewährt hat. Die Mischung aus Information und Entertainment bestimmt zur heutigen Zeit das Gewicht der jeweiligen Sendung. Der Inhalt alleine reicht für hohe Einschaltquoten nicht mehr aus und Schwarze können mit Sicherheit, weitaus mehr als „We love to entertain you“ oder besser gesagt „afrotain” you.

 

5. AYE Award- Germany

Am Samstag, den 21. November lud die Hansestadt Hamburg zum 5. African Youth Education Award in die Räumlichkeiten der IHK ein. Sieben Studentinnen und Studenten mit afrikanischen Wurzeln wurden für den Beginn eines Studiums und ihre besonderen Leistungen ausgezeichnet. In Kooperation mit Top Afric Radio und Desmond John Beddy möchten sie junge Afro-Deutsche anspornen, Wert auf eine gute Ausbildung in der Schule, im Beruf und im Studium, zu legen. Die Biografien der sieben PreisträgerInnen haben das Publikum und die Jury sehr beeindruckt und sorgten für viel Freude.

Die Preisträger:

  • Simon aus Ghana – Wirtschaftsinformatik
  • Lisa aus Nigeria – Rechtswissenschaften
  • Jacqueline-Anna aus Ghana – Sozialökonomie
  • Erick aus Nigeria/Polen – BWL
  • Janice Luciana aus Angola – Media Management
  • Nadia aus Togo/Ghana – Sprache, Kultur & Translation
  • Alexandra aus Ghana – Molecular Science

Zu den geladenen Gästen zählten Persönlichkeiten wie:

  • SPD-Politikerin, MdB & Staatsministerin, Aydan Özogüz
  • Botschafter der Republik Ugandas in Deutschland, Marcel Tibaleka
  • HIBB-Protokollchefin, Beate Gröblinghoff
  • SPD-Politiker & Sozialstaatsrat, Jan Pörksen
  • SPD-Fraktionsvorsitzender, Falko Drossmann
  • Bildungsreferentin der Schulbehörde Hamburg; Irene Appiah
  • Unternehmer, Adeyemi Ademuyiwa
  • CDU-Vorsitzender, Huy-Tam Van
  • Unternehmer, Dr. Benjamin Armah

Es wurden Vorträge zu der dualen Ausbildung in Deutschland, zu Bildungsmöglichkeiten in Deutschland, zur Integration der afrikanischen Gesellschaft in Hamburg und zu der Integrationspolitik auf Bezirksebene gehalten.

Für Unterhaltung sorgten die Sänger Benny, Melissa, Don und Leslie. Sie erfreuten die rund zweihundert Gäste mit ihrem Auftritt. Für Essen und Trinken war reichlich gesorgt und man konnte den Abend in vollen Zügen geniessen.

Der Veranstalter Desmond-John Beddy wünscht, dass sich in Zukunft mehr Schwarzafrikaner um ihre schulische Aus- und Fortbildung kümmern, um somit die derzeitig niedrige Prozentzahl der Anteilnahme von Schwarzafrikanern an deutschen Hochschulen zu verbessern.

Mit dem Verleih des AYE Awards sollen die PreisträgerInnen motiviert werden, und auf professionelle Hilfe aufmerksam gemacht werden, die Ihnen zur Seite steht, um sie zu fördern und zu fordern. Denn der Besuch einer Hochschule dient sowohl der Pflege der Wissenschaft und der Kunst durch Forschung als auch Lehre sowie der beruflichen Aus- und Fortbildung.

Zum Schluss des Abends wurde ein Appell an die Eltern ausgerichtet, zum Erfolg der schulischen Laufbahn ihrer Kinder beizutragen, indem sie dieses in Rat und Tat zur Seite stehen. Zudem sollten sie ihre Kinder wissen lassen, dass der Migrationshintergrund kein Hindernis ist, solange man die Bildung als“ das A und O sieht“, da dieses mit etwas Glück im Leben der „Schlüssel zum Erfolg“ sein kann.

Es ist Raum für Verbesserung der Veranstaltung da, denn die Frage bleibt offen, ob die Studenten tatsächlich Nutzen von gebotener Hilfe machen werden und von sich aus motiviert bleiben ihr Studium abzuschliessen. Die Teilnehmeranzahl und unter welchen Kriterien, die Kandidaten in das Auswahlverfahren kommen, möge in Zukunft mit mehr Klarheit ausgelegt werden, damit mehr Kandidaten aus verschiedenen Ländern Afrikas erreicht werden.

Was aus den PreisträgerInnen der vorherigen vier Verleihungen des AYE Awards geworden ist, mag eventuell im nächsten Jahr aufgedeckt werden und mit in das Programm einbezogen werden, damit man über deren Verbleib aufgeklärt wird. Bildung ist zwar der „Schlüssel zum Erfolg“, jedoch wird jeder trotzdem “seinen Weg für sich gehen“.

 

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African Diaspora Cinema, Köln

Es geht los, es geht los! Die African Diaspora Cinema-Reihe wird heute von der Schirmfrau und Regisseurin; Dyana Gaye eröffnet. Das Filmschaffen der afrikanischen Diaspora hat viel zu bieten. 42 Filme von RegisseurInnen afrikanischer Herkunft aus 5 Kontinenten und 28 Gäste in sechs  Kölner Locations sind somit in einem zehntägigen Programm zu sehen.

Nun hier ein kleiner oder doch wohl eher gesagt großer, jedoch detaliert verfasster Überblick des vollen Programms für euch:

PROGRAMM

17.09          21:00 Filmforum Museum Ludwig für 7€

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MEURTRE A PACOT

Länge:         130 Minuten

Ein Spielfilm über die Auswirkungen des Erdbebens in Haiti 2010.


18.09          18:30           Filmforum NRW Museum Ludwig Köln für 7

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DIE ARIER

Länge: 92 Minuten

Mit der entwaffnend offenen Art der Afrodeutschen Regisseurin Mo Assumang gelingt ihr ein tiefer Blick in die Seele des Rassismus. Der Film dokumentiert eine persönliche Reise, bei der Sie es versucht herauszufinden, was hinter der Idee vom Herrenmenschen‘ steckt. Sie begibt sich zu Pseudo-Ariern auf Nazidemos, reist zu den wahren Ariern in den Iran, trifft sich in den USA mit weltweit berüchtigten Rassisten und begegnet dem Ku Klux Klan.

18.09          21:00           Filmforum Museum Ludwig Köln für 7

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DES ETOILES

Länge:         88 Minuten

Turin, Dakar, New York – drei Städte, drei Geschichten über die Fremde, eine Migrations- und Dreiecksgeschichte der besonderen Art: Die junge Sophie verlässt Dakar, um mit ihrem Mann Abdoulaye in Turin zu leben. Der mit großer Leichtigkeit erzählte Film bietet einen selbstbewussten und unaufgeregten Blick auf die Licht- und Schattenseiten der weltweiten Migrationsbewegungen.


19.09          16:00                    Filmforum Museum Ludwig für 7

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RAÇA

Länge:         104 Minuten

Nirgendwo sonst in der weltweiten Diaspora leben so viele Menschen afrikanischer Herkunft wie in Brasilien. Die rund 100 Millionen AfrobrasilianerInnen stellen die Hälfte der Bevölkerung, werden aber sozial und politisch bis heute ausgegrenzt und diskriminiert. Der Dokumentarfilm zeigt dies am Beispiel von drei ProtagonistInnen, die sich auf unterschiedliche Weise für die Gleichberechtigung von Schwarzen in Brasilien einsetzen.

19.09          18:00          Filmforum Museum Ludwig für 7€

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LIKE A MAN ON EARTH

Länge:         60 Minuten

In diesem Dokumentarfilm schildert der Äthiopier Dagmawi Yimer die dramatischen Erlebnisse, die er und andere Flüchtlinge bei der Durchquerung der libyschen Wüste hatten. In einem Video-Workshop für MigrantInnen lernte er, seine dramatischen Erlebnisse mit cineastischen Mitteln zu erzählen.

19.09          20:00          Filmforum Museum Ludwig für 7

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RED LEAVES                

Länge:         80 Minuten

Der Debütfilm porträtiert einen 74-jährigen Äthiopier, der auch 28 Jahre nach seiner Einwanderung nach Israel noch unverrückbar an traditionellen Rollenverteilungen festhält, wie er sie aus seinem Heimatland kennt. Nach dem Tod seiner Frau verkauft er seine Wohnung, um sich abwechselnd bei seinen Kindern einzuladen. Aber die führen mit ihren Familien längst ihre eigenen Leben, in denen der Patriarch keinen Platz mehr findet.

19.09          22:15           Filmforum Museum Ludwig für 7

SHORT FILM NIGHT

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BAMAKO-SAINT-AFRIQUE

Länge: 15 Minuten

Was passieren könnte, wenn Afrikaner eine Rally wie Paris-Dakar durch Frankreich veranstalten würden, zeigt diese Komödie mit ernstem Hintergrund.

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DEEPER THAN BLACK

Länge: 25 Minuten

Ein Film über die afroamerikanische Kultur.

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KING OF GUANGZHOU

Der Kurzspielfilm offenbart, dass es Einwanderer aus Afrika auch in China schwer haben, auf legalem Weg an Aufenthaltspapiere zu gelangen.

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WHY DO YOU WANT TO SEE MY FACE?

Länge: 9 Minuten

Ein Film über die Fragestellung der australischen Gesellschaft zur sozialen Stelung afrikanischer Flüchtlinge.

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AISSA`S STORY

Länge: 15 Minuten

Eine Story, die an die Vergewaltigung einer schwarzen Hotelbediensteten durch den ehemaligen IWF-Chef erinnert und erzählt das Drama aus der Perspektive der betroffenen Frau.

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YOUTH DIASPORA VOICES: SADAK ABUKAR

Länge: 9 Minuten

Eine Präsentation positiver Beispiele für die Selbstorganisation von Einwanderern aus Somalia in den USA.

 

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THE YOUTH

Länge: 9 Minuten

 Die Erzählung von einem schwarzen Hochschulabsolventen, der seinen Weg zur Veränderung der Gesellschaft erst noch finden muss.

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KUHANI

Länge: 7 Minuten

Ein Kurzfilm über die Homophobie in Uganda.

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THE CESSATION

Länge: 16 Minuten

Ein Film, der daran erinnert, dass es auch in vielen Regionen Afrikas große Communities von MigrantInnen aus anderen afrikanischen Ländern gibt – so z. B. in Südafrika von Kriegsflüchtlingen aus Angola.

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MADE ONLY OF AFRICAN

Länge: 5 Minuten

Ein visuelles Poem über die Reichhaltigkeit der afrikanischen Kultur und die Schönheit der schwarzen Hautfarbe.


20.09              13:00              Filmforum Museum Ludwig für 7

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TOUISSAINT LOUVERTURE

Länge: 180 Minuten

Ein Film über den erfolgreichen Aufstand von Sklaven, der am 1. Januar 1804 zur Unabhängigkeit Haitis führte, bis hin zu Napoleons Wunsch, die französische Kolonialempire erhalten zu wollen.

20.09              17:00              Filmforum Museum Ludwig für 7

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TANGO NEGRO

Länge: 93 Minuten

Ein Film über die Aufklärung zum Tango, dessen Musik; afrikanische Wurzeln hat und die Ursprünge des Tangos von Sklaven hat.

22.09              19:00              Filmhauskino Köln für 7

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PORTRAIT OF A LONE FARMER

Länge: 75 Minuten

In diesem intensiven Dokumentarfilm wird das Leben eines jungen Mannes in der dänischen Diaspora mit dem Alltag in dem nigerianischen Heimatdorf seines Vaters verglichen. Das Ergebnis ist eine reflexive persönliche Filmerzählung,

22.09              21:00              Filmhauskino Köln für 7

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ITAR EL-LAYL

Länge: 93 Minuten

Ein Film über ein Waisenkind aus Zentral-Marokkos, die an einem Kleinkriminellen verkauft wird und er sich nun samt ihr und seiner Freundin, auf dem Weg zu Menschenhändlern nach Europa machen.


23.09              19:00              Filmforum Museum Ludwig für 7

KURZFILMABEND

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LEBE DEINEN ALBTRAUM

Länge: 13 Minuten

Ein Kurzfilm über einen Angriff von Neo-Nazis auf einen schwarzen deutschen Musiker, der für alle Beteiligten ein überraschendes Ende nimmt.

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BEENTO

Länge: 24 Minuten

Der autobiografische Kurzspielfilm erzählt davon, wie sich das Leben der Eltern einer ghanaisch-deutschen Frau in der DDR abspielte.

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KNIFFEL

Länge: 8 Minuten

Ein Kurzfilm über eine humorvolle schwarz-weiße Begegnungen in einer Familie.

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TARIKS GENDERKRISE

Länge: 20 Minuten

Auf seinem YouTube-Kanal postet er wöchentlich Videos und hat dabei eine klare Botschaft: Genderlove! In seinen witzig-ironischen Clips tritt der Blogger stets selbst an Schauplätzen rund um Köln vor die Kamera und kommentiert aktuelle Themen.

23.09          21.00           Filmforum Museum Ludwig für 7

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MOLOCH TROPICAL

Länge: 107 Minuten

In diesem Augenblick der Geschichte offenbart sich Menschen das wahre Wesen ihrer Existenz, ihrer Ängste und Hoffnungen insbesondere angesichts der Einsicht, dass es keine Spielräume mehr für Tricks gibt. Es zeigt wie sich der letzte Tag eines einflussreichen Mannes anfühlt, dessen Macht niemals in Frage stand und der auf einmal in einen Strudel von Ereignissen gezogen wird, die er nicht kontrollieren kann?


24.09          19:00           Filmforum Museum Ludwig für 7

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BOUND: AFRICANS VS AFRICAN AMERICANS

Länge: 90 Minuten

In diesem Dokumentarfilm geht es darum wie sich die alt eingesessenen AfroamerikanerInnen und neu eingewanderten AfrikanerInnen sehen und verstehen.

24.09          21:30           Filmforum Museum Ludwig für 7

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WÒCH NAN SOLEY

Länge: 95 Minuten

Dieses Spielfilm-Debüt erzählt drei miteinander verwobene Geschichten über die enttäuschte Liebe von Paaren mitten im Leben zwischen den USA und Haiti.


25.09          17:30           Filmforum Museum Ludwig für 7

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THROUGH A LENS DARKLY: BLACK PHOTOGRAPHERS AND THE EMERGENCE OF A PEOPLE

Länge: 90 Minuten

Diese Dokumentation untersucht die Bedeutung der Fotografie und die Rolle schwarzer FotografInnen für die Identitätsstiftung, Hoffnungen und den Kampf um gesellschaftliche Gleichstellung von AfroamerikanerInnen. Ein kritischer Rückblick auf die letzten 175 Jahre der US-Geschichte aus afroamerikanischer Sicht geliefert.

25.09          19:30           Filmforum Museum Ludwig für 7

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AFRODEUTSCH

Länge: 10 Minuten

Der Film ist ein cineastisches Statement nach einem Song des Schauspielers und Musikers Tyron Rickets. Er wurde als Hauptdarsteller der ZDF-Krimiserie SOKO LEIPZIG bekannt und gehörte 2001 zu den Mitbegründern der antirassistischen Musikerinitiative Brothers Keepers.

25.09          19:30           Filmforum Museum Ludwig für 7

PODIUMSDISKUSSION

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ICH SEHE WAS; WAS DU NICHT SIEHST – SCHWARZE DEUTSCHE IN MEDIEN UND GESELLSCHAFT

Nach dem Film AFRO DEUTSCH folgt die Diskussion über Fragen wie:

  • Wie empfinden schwarze Filmemacher ihre Wahrnehmung und Stellung in den Medien?
  • Welche Klischees nehmen sie wahr?
  • Gibt es nach wie vor Standardrollen für schwarze SchauspielerInnen?
  • Was würde sich ändern, wenn mehr Filme von und mit Schwarzen produziert würden?
  • Kann man als Schwarzer Deutscher Filme machen, die nichts mit der eigenen Identität oder dem Thema Rassismus zu tun haben?
  • Und darf man Witze über „political correctnessmachen oder gibt es Grenzen des Humors und der Kunst?

25.09          22:00           Filmforum Museum Ludwig für 7

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DANBÉ, LA TETE HAUTE

Länge: 88 Minuten

Bei einem vorsätzlich gelegten Feuer in der Pariser Wohnung einer Familie malischer Herkunft kommen viele Menschen ums Leben. An den Folgen einer Rauchvergiftungen sterben umso mehr. Augrund des Schmerz und Trauer der jüngsten Tochter, die den Brand entkommen ist und überlebt hat, hat sich ihr Verhalten mit der Zeit in eine schwer beherrschbare Aggression umgeschlagen. Erst als sie von einem Boxtrainer angenommen wird, schafft sie es, ihre Wut im Sport auf ein Ziel zu richten. Sie trainiert hart und arbeitet sich nach vorne, bis sie schließlich beim alles entscheidenden Kampf um den Weltmeistertitel im Ring steht. Der Film beruht auf einer wahren Begegenheit.


26.09          16:00           Filmforum Museum Ludwig für 7

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VA PENSIERO

Länge: 56 Minuten

Der Film erinnert an zwei rassistische Überfälle in Mailand und Florenz und die darauf folgenden schmerzhaften Versuche der Opfer, in ihren normalen Alltag zurück zu kehren. Der aus dem Senegal stammende Mann lebte schon 14 Jahre in Italien, als er eines Morgens mitten in Mailand niedergestochen wurde. Zwei weitere Migranten aus dem Senegal, wurden in Florenz während ihrer Arbeit auf dem San Lorenzo-Markt angeschossen.

26.09          16:00           Filmforum Museum Ludwig für 7

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BLUES IN SCHWARZ – VIER SCHWARZE DEUTSCHE LEBEN

Länge: 37 Minuten

Die Dokumentation Blues in Schwarz Weiß verschafft den Betrachtern einen tiefen Einblick in das Leben von vier Schwarzen Menschen. Als authentisches und zeitgleich inspirierendes Dokument lassen sich ihre Meinungen und Aussagen verstehen.

26.09          18:00           Filmforum Museum Ludwig für 7

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BRÛLE LA MER

Länge: 75 Minuten

Im Maghreb werden Flüchtlinge, die versuchen, über das Mittelmeer nach Europa zu gelangen, „Harraga“ genannt. Wörtlich übersetzt bezeichnet dies Menschen, die alles „verbrannt“ hinter sich lassen: ihre Herkunftsländer, Landesgrenzen, Papiere und das Meer.

26.09          20:00           Filmforum Museum Ludwig für 7

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FIÈVRES

Länge: 90 Minuten

EIn13 jähriger Junge steht auf Kriegsfuß mit den Erwachsenen und mit sich selbst. Ein Film von Gewalt, aber auch voll von Poesie und Lust am Leben.


27.09          16:00           King Georg Köln für 5

film10937_Moral_fuer_Dumme

LESUNG: MARIUS JUNG

Der Kölner Kabarettisten und Autors Marius Jung über sein Buchdebüt, Alltagsrassisten und absurde Verhaltensvorschriften.

Weiteres: http://www.filme-aus-afrika.de/DE/home/

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