5. AYE Award- Germany

Am Samstag, den 21. November lud die Hansestadt Hamburg zum 5. African Youth Education Award in die Räumlichkeiten der IHK ein. Sieben Studentinnen und Studenten mit afrikanischen Wurzeln wurden für den Beginn eines Studiums und ihre besonderen Leistungen ausgezeichnet. In Kooperation mit Top Afric Radio und Desmond John Beddy möchten sie junge Afro-Deutsche anspornen, Wert auf eine gute Ausbildung in der Schule, im Beruf und im Studium, zu legen. Die Biografien der sieben PreisträgerInnen haben das Publikum und die Jury sehr beeindruckt und sorgten für viel Freude.

Die Preisträger:

  • Simon aus Ghana – Wirtschaftsinformatik
  • Lisa aus Nigeria – Rechtswissenschaften
  • Jacqueline-Anna aus Ghana – Sozialökonomie
  • Erick aus Nigeria/Polen – BWL
  • Janice Luciana aus Angola – Media Management
  • Nadia aus Togo/Ghana – Sprache, Kultur & Translation
  • Alexandra aus Ghana – Molecular Science

Zu den geladenen Gästen zählten Persönlichkeiten wie:

  • SPD-Politikerin, MdB & Staatsministerin, Aydan Özogüz
  • Botschafter der Republik Ugandas in Deutschland, Marcel Tibaleka
  • HIBB-Protokollchefin, Beate Gröblinghoff
  • SPD-Politiker & Sozialstaatsrat, Jan Pörksen
  • SPD-Fraktionsvorsitzender, Falko Drossmann
  • Bildungsreferentin der Schulbehörde Hamburg; Irene Appiah
  • Unternehmer, Adeyemi Ademuyiwa
  • CDU-Vorsitzender, Huy-Tam Van
  • Unternehmer, Dr. Benjamin Armah

Es wurden Vorträge zu der dualen Ausbildung in Deutschland, zu Bildungsmöglichkeiten in Deutschland, zur Integration der afrikanischen Gesellschaft in Hamburg und zu der Integrationspolitik auf Bezirksebene gehalten.

Für Unterhaltung sorgten die Sänger Benny, Melissa, Don und Leslie. Sie erfreuten die rund zweihundert Gäste mit ihrem Auftritt. Für Essen und Trinken war reichlich gesorgt und man konnte den Abend in vollen Zügen geniessen.

Der Veranstalter Desmond-John Beddy wünscht, dass sich in Zukunft mehr Schwarzafrikaner um ihre schulische Aus- und Fortbildung kümmern, um somit die derzeitig niedrige Prozentzahl der Anteilnahme von Schwarzafrikanern an deutschen Hochschulen zu verbessern.

Mit dem Verleih des AYE Awards sollen die PreisträgerInnen motiviert werden, und auf professionelle Hilfe aufmerksam gemacht werden, die Ihnen zur Seite steht, um sie zu fördern und zu fordern. Denn der Besuch einer Hochschule dient sowohl der Pflege der Wissenschaft und der Kunst durch Forschung als auch Lehre sowie der beruflichen Aus- und Fortbildung.

Zum Schluss des Abends wurde ein Appell an die Eltern ausgerichtet, zum Erfolg der schulischen Laufbahn ihrer Kinder beizutragen, indem sie dieses in Rat und Tat zur Seite stehen. Zudem sollten sie ihre Kinder wissen lassen, dass der Migrationshintergrund kein Hindernis ist, solange man die Bildung als“ das A und O sieht“, da dieses mit etwas Glück im Leben der „Schlüssel zum Erfolg“ sein kann.

Es ist Raum für Verbesserung der Veranstaltung da, denn die Frage bleibt offen, ob die Studenten tatsächlich Nutzen von gebotener Hilfe machen werden und von sich aus motiviert bleiben ihr Studium abzuschliessen. Die Teilnehmeranzahl und unter welchen Kriterien, die Kandidaten in das Auswahlverfahren kommen, möge in Zukunft mit mehr Klarheit ausgelegt werden, damit mehr Kandidaten aus verschiedenen Ländern Afrikas erreicht werden.

Was aus den PreisträgerInnen der vorherigen vier Verleihungen des AYE Awards geworden ist, mag eventuell im nächsten Jahr aufgedeckt werden und mit in das Programm einbezogen werden, damit man über deren Verbleib aufgeklärt wird. Bildung ist zwar der „Schlüssel zum Erfolg“, jedoch wird jeder trotzdem “seinen Weg für sich gehen“.

 

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