Wahlberechtigt – Und jetzt?

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Die Wahlbenachrichtigung 2014 aus dem Briefkasten entnommen – und was jetzt?

So mag es den einen oder anderen von uns gehen die weder a) keinen blassen Schimmer von Politk haben b) googlen müssten was zum Beispiel „Parlament“ bedeutet oder c) einfach dass wählen was Freunde mal empfohlen haben.

Politik als Fach in der staatlichen Schulbildung hat den meisten von uns allerhöchstens nur einen besseren Durchschnitt auf dem Zeugnis verschafft, wovon sicherlich mindestens die Hälfte der Lehrmaterialien für Tests auswendig gelernt wurde und wieder vergessen wurde.

Es ist nicht selbstverständlich dass jeder volljährige Bürger zur Europawahl geht. Wie denn auch? Mit dem Wissen oder gar Interesse mancher Jugendlicher zum Thema Politik ist es immer so eine Sache.

Am 25. Mai ist es jedoch soweit! Wir geben unsere Stimmen für das Europäische Parlament und den Kommunalwahlen ab. Folgedessen am 15. Juni die Oberbürgermeister – Stichwahl.

Um die Qual der Wahl – im Sinne des Wortes – zu reduzieren, kann ich nur dazu raten sich in der Zwischenzeit mit allen medialen Plattformen auseinanderzusetzen, sei es Fernsehen, Radio oder Internet.

Angesprochen sollte sich jeder von uns fühlen. Jede Stimme zählt! Wir sind alle Bürgerinnen und Bürger der Europäischen Union. Das Kreuzchen dass wir bei der Wahl setzen entscheidet so einiges über das Land in dem wir leben. Das Kreuzchen, dass wir mit Kugelschreiber oder einem Bleistift auf das Stück Papier setzen, bestimmt in Zukunft auch den Kommissionspräsidenten.

Die Einstellung, dass „wählen gehen“ sinnlos, hoffnungslos und aussichtlos ist, ist in jeder Hinsicht schlecht. Auch die Einstellung, dass Politiker „geldgierige Lügner und Betrüger“ sind auch. Kein Politiker geht wegen des Geldes in die Politik. Am Ende des Tages hat jeder Mensch, egoistische Tendenzen. Also ob Politiker uns leere Versprechungen machen oder nicht, sollte trotzdem kein Grund sein nicht wählen zu gehen.

Dennoch ist niemand zur Wahl gezwungen. Ich bin jedoch der Meinung, dass „wer nicht wählt – darf sich hinterher nicht beschweren.“ Gib deine Stimme nur demjenigen der deine Meinung am besten vertritt – wenn du dann auch hoffentlich eine Meinung hast.

Weder verleg´noch scmheiss´die Wahlbenachrichtigung einfach weg. Lerne zu schätzen dass in manchen Ländern, Menschen kein Wahlrecht haben oder meist bei Versuchen ihr Leben riskieren.

Üb´deine Rechte aus. Lieber wählen als ignorant zu sein, denn „wer nicht wählt – wählt potentiell rechts. Es gibt leider immernoch viele rechtsradikale Deutsche denen es nicht passt dass Deutsche mit Migrationshintergrund mit im Lande leben. Mit deiner Stimme verhinderst du in Zukunft, dass kleinere rechtsradikale Gruppen sich grösseres Gehör verschaffen.

Das Wort „Sozialtourismus“ (>Diskussion um unerwünschte Zuwanderung nach Deutschland) war in den Medien vergangenen Jahres schon mehrmals vorgekommen.Ich stelle nicht die Behauptung dass Ausländer/Deutsche mit Migrationshintergrund keine Ahnung von Politk haben aber das Motto „Du bist Deutschland“ sollte der Deutsche mit Migrationshintergrund sich trotzdem lieber gut überlegen, inwieweit sie/er es ernst nimmt.

Der Wahl-O-Mat ist eine Webseite, die einen Informationen über Wahlen und Poltik bietet. Es gibt einem keine direkte Wahlempfehlung, jedoch filtert er einen die Partei heraus die am besten den persönlichen Standpunkt vertritt.

WAHL-O-MAT >>> https://www.wahl-o-mat.de/europawahl2014/

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